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Was kann die Politik für Bankkunden tun?

Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat sich in einer aktuellen Stellungnahme gegen ein Verbot von Bankomatgebühren ausgesprochen. Welche Berechtigung hätten solche Gebühren? Wie kann der Wettbewerb zwischen den Banken verstärkt werden? Was kann die Politik für Bankkunden tun?

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311 Beiträge

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Forum

welches recht haben wir an jeder ecke 20€ abzuheben,

totorohime, 21.02. 11:37

an jeder steckdose das handy aufzuladen,
gratis wasser in lokalen zu trinken?
muss das der staat regeln?
wohin entwickeln wir uns eigentlich?
in eine "geiz ist geil" gesellschaft die keinen gedanken darauf verschwendet wenn sie 1000€ handys kauft, aber jede kleinigkeit gratis haben will, egal ob strom, wasser, dienstleistungen.....

Antworten

Politik soll die Banken regulieren,

homeroid, 21.02. 11:07

so wie es Obama nach 2008 gemacht hat - und jetzt Trump droht den ganzen Porzellan zu zerschlagen.
Es ist die Politik, die Gesetze und Regulierungen verabschiedet - und nicht die Banken und Lobbysten.
Auch das Abschaffen der Spekulation mit Nahrungsmittel und Wasser hängt von der Politik ab - freiwillig wird es kein Spekulant zustimmen.
Mit einem Wort - die Politik ist für ganze Regulierung zuständig und verantwortlich.
Da ist keine Ausrede.
Weil wenn es anders wäre, bräuchten wir weder Politiker, noch die Politik - wozu?

Antworten

inventor, 21.02. 11:13

So schad' um den ganzen Porzellan, den nach dem Zerschlagen hinigen!;-)

die Frage sollte lauten:

klargesprochen, 20.02. 19:34

"was WILL die Politik für Bankkunden tun". Können tätens viel, aber es liegt offensichtlich am Willen.

Antworten

manz, 21.02. 02:51

Gebühren für Dienstleistungen sind in einer Marktwirtschaft etwas ganz Normales. Ein Bankomat ist kein Monopol und die Bankkunden werden nicht einseitig benachteiligt. Deswegen sehe ich keinen politischen Handlungsbedarf. Man kann auch sehr gut ohne Bankomatkarte auskommen, Geld im Bankfoyer vom Ausgabeautomaten beheben und/oder größere Einkäufe mit der Kreditkarten zahlen. Wenn die zahlungspflichtigen Bankomaten ordentlich gekennzeichnet sind, kann man auf andere ausweichen. Letzenendes zählen aber bei Geldgeschäften die Kosten für das Gesamtpaket mit Kontoführungsspesen, Kreditkartengebühr, Guthabenzinsen usw. Hier könnte die Politik den Bankkunden helfen, indem sie diese Pakete leichter vergleichbar macht, wie sie es in anderen Bereichen auch getan hat (Energielabel für Haushaltsgeräte, Kilopreise im Supermarkt, Energieausweis für Wohnungen usw.)

homeroid, 21.02. 11:09

Es beginnt bei der EZB, Draghi und Geldflut ohne Ende - die nur den Großen zugute kommt.
Alles andere ist Folge davon.
Und zum Vergleich - die Politik schafft nicht mal Länderbilanzen (!) vergleichbar zu machen - was erwartet dann man mehr?

Bankomatgebühren sind ein weiterer Vorreiter,

eurotiger1, 20.02. 15:59

wenn das durch ist, folgt die Gebühr dafür, dass man ohnehin nur mehr selber Banking machen muss. Es gibt kein Service mehr. Gruß von den SeniorenInnen !

Antworten

sage, 20.02. 18:09

ja, laut der Marketingbroschuere "ganz bequem von zu hause aus"

DIESE BEQUEMLICHKEIT WILLST DU DOCH NICHT VERMISSEN - oder?

Auch bei Austrian Airlines schreiben sie dass man jetzt das Gepaeck ganz bequem selber einchecken kann. Was daran bequem ist weiss ich nicht aber es ist ueberall nun so. alles sollen andere machen. Parkplatzueberwachung macht nicht der Staat, das Pflegegeld richtet sich nicht nach dem Bedarf sondern das entscheidet wer anderer, wundgelegene Stellen werden nicht auf Krankenkassenkosten behandelt sondern muessen von einem Wundmanager der Caritas gegen separate Bezahlung behandelt werden, in den Bahnhoefen sind Einkaufszentren und trotzdem muss man fuers Klogehen bezahlen usw usw usw usw

das Wort dafuer gibt es
es heisst ABZOCKE und dagegen gibt es leider kein Gesetz

sage, 21.02. 03:45

und ein zweites Wort gibt es auch: Schoenreden

eissalon, 20.02. 15:42

Die ganze weltweite Entwicklung laeuft doch darauf hinaus, dass das Bargeld abgeschaftt wird und immer mehr Menschen mit Karte zahlen sollen/müssen. Die Politik ist daran genauso involviert, da den Regierung vorn und hinten das Geld fehlt. Also die Politik macht genau das was vorgegeben wird. Siehe DE. Die deutsche Bank schreibt ein Gesetzesentwurf und Merkel unterzeichnet es dann. Sie sitzen alle in einem Boot. Bestes Beispiel für mich ist Island. Da rennen sogar Obdachlose mit einem Terminal herum, damit du mit deiner Kreditkarte ein paar Euro geben kannst. Früher hatten sie eine Dose. Bin schon neugierig wann diese Almosen auch versteuert werden müssen?

Antworten

fernsehwastl, 20.02. 15:46

bei uns ab 11.000 jährlich...

Staat kann es regeln und zwar

gemobbter17, 20.02. 12:48

in dem er zwingend wieder einführt das Bürger Ihren Gehalt /Pension in der "Lohntüte" bekommen UND alle Zahlungen auch bar erledigen können (wie Miete,Strom, Heizung u.v.m.) .
Also wie anno dazumal. Versäumt hat man die Post staatlich zu belassen also geht's nicht mehr anders.
Dann können Bürger wählen ob sie Gebühren zahlen um der Bequemlichkeit willen oder eben alles bar zahlen.
Was mich als Banker ärgert ist: Erst verkauften Banken Bankomat als kostengünstige Do-it-yourself Möglichkeit und da jetzt alle das nützen will man abcashen. Noch vor 10Jahren mussten wir Kunden erklären das Bankomat und Onlineüberweisungen Personalkosten sparen und deshalb nichts kosten (was ja stimmte) und jetzt sind Kunden das gewöhnt uns sollen zahlen ? Jetzt geht's nur so das Kunden am Monatsersten in einem Betrag alles Bargeld abheben das sie in dem Monat brauchen. Hat immerhin den Vorteil das Banker nicht wissen wann, wo und wie oft Kunde shoppt oder isst oder im Hotel schläft. Allerdings Geldwäsche ist dann auch wieder leichter aber das müssen Banken eben abwägen.

Antworten

fernsehwastl, 20.02. 13:54

gemobbter
frage: WO erledigst du dann deine zahlungen ? auf der Bank ? beí der Post ? Und wie soll das ohne gebühren gehen ? Und ohne langes warten am Schalter ? du hast dann beides: kosten UND warten. jetzt hast halt nur die Kosten....

gemobbter17, 20.02. 14:39

Nein, eben bei Barzahlung wieder ohne Kosten. Das Stromanbieter, Mieteintreiber, Wärmelieferanten etc. wieder Barzahlungsschalter haben. War mal so. Als ich zum arbeiten anfing bekamen die meisten noch Lohntüten und Pension bar vom Briefträger. Und dann konnten jene die keine Gebühren zahlen wollten zu Stromlieferant , Vermieter etc. gehen und dort am Schalter bar bezahlen , spesenfrei. Jetzt haben wir ja BANKENZWANG , müssen ein Konto haben und genau dieses "MUSS" dürfte nicht sein. Klar wer es bequem will zahlt eben Gebühren, wer aber knapp bei Kasse ist muss eine spesenfreie Möglichkeit haben zu bezahlen.

poli2, 20.02. 15:17

also bevor ich alle meine lieferanten monatlich abklappere um dort bar meine rechnungen zu bezahlen, da bezahle ich lieber selbst 100€ bank-spesen im quartal.

und unbare transaktionen sind ja auch nicht das eigentliche "problem".

fernsehwastl, 20.02. 15:40

gemobbter
also für den Strom muss ich nach Salzburg fahren ( 80 km ) für die GIS, Autoleasing und versicherungen nach Wien (320 km ) für die BK Wohnung in den Pinzgau ( 70 km ) Vorauszahlungen Steuer und SVA in den ( 50 km ) Lungau bzw Salzburg usw usw Nein, da zahl ich lieber Bankgebühren....

hauser, 21.02. 09:59

Versuch: Pension per Post durch Briefträger ist unmöglich, Pensionskonto sofort notwendig! Lohn-Gehalt bar ausbezahlen, früher kommt die Kündigung, Handwerker bar ausbezahlen, nicht möglich da die meisten keine Reg-Kasse beim Werkzeug dabei haben. Strom-Gas-Telefon-ORF Gebühr usw. bar entrichten, viel Glück und viel Zeit. Ich habe schon Geldwäsche betrieben als Geldscheine in eine Farbe fielen. Brauch ich jetzt eine Selbstanzeige?

Bankomatgebühren

franzjosef1957, 19.02. 19:17

heben nur private Bankomataufsteller wie Euronet oder firstdata ein. Keine Bank verlangt eine Gebühr. Die Banken schließen ihe unrentablen Bankomaten. Deren gibt es viele. Deswgen werden Geldausgeber welche Gebühren verlangen, zunehmen. Sonst müßte man writere Wege zurücklegen, oder am Anfang des Monats mehr beheben.

Antworten

thinktank, 21.02. 11:59

kann denn ein Bankomat rentabel sein? Ich meine, der verdient ja nix ;-)

johannra, 19.02. 15:31

Wie heißen noch mal der im Parlament sitzende politische Arm des Raiffeisenkonzerns, jene Partei die federführend beim Ruin der Hypo oder jene in deren Dunstkreis sich die Bawagaffäre sowie der Bank Austria Skandal abspielte von der Kommunalkredit ganz zu schweigen ?!

Ja wie kann der Hirte seinen Herrn dazu bewegen etwas für die Melkkühe zu tun wenn es nicht in des Herrn Interesse ist?

Antworten

johannra, 19.02. 15:34

Ps.: natürlich sind im ersten Absatz der verschiedene Parteien (die drei größten) gemeint.

johannra, 19.02. 15:37

... und schon wieder der>drei

... Bildschirmtastatur ...

rasmuachl, 18.02. 18:19

unser geld nicht antasten,... sonst gibt s eine auf die pratzerl

Antworten

dergrossenagus, 19.02. 04:54

@rasmuachl: was glaubst, was die depperte Republik mit dir macht, wennst ihr eine auf d´Pratzerl haust???

Wanderst in Häfn - genau wie d´Freeman und Reichsbürger... Das würd ich nämlich gern sehen, ob die keine Grundsteuern zahlen, oder mit selbt bastelte Nummertafeln herumfahren!!!

Sicher könnens das machen - d´erste Polzeistreife hat die eingefangen, genauso wie bei der Grundstuer, wenns die nicht hinblättern. A paar Wochen später klopft der Gerichtsvollzieher an und lasst d´Tür aufbrechen, dass er alles pfändet.

iwasois, 19.02. 12:33

Und dein Name verschwindet aus dem Grundbuch, inklusive folgender Delogierung.
Und dann jammern auf den bösen Staat weil Obdachlos.

Diese Frage ist nicht korekt

mandi, 18.02. 12:29

Würde die Politik,sie hätte die Chance gehabt neue Gebühren und neue Steuern zu verhindern. Kommen wird die neue Abgabe zuerst wie sie jetzt vorhanden sei, später werden sich die anderen Bankenbetreiber dem nicht verwehren , da ist nichts mit Wettbewerbsverzerrung . dies sei nur eine Fadenscheinige Ausrede . Der Staat verdiene auch dabei jede Einkünfte sind auch zu versteuern . Man glaube das Volk (der Steuerzahler oder auch die sogenannte Melkkuh) sei nicht genug Gebildet um das zu mitbekommen . Profitieren ,also die Banken und der Staat gemeinsam ,ohne der Bevölkerung aber etwas Gutes zu tun.

Antworten

bösendorferflügel, 18.02. 14:27

es ist nicht Aufgabe der Politik, Gebühren im Bankensektor zu verhindern oder zu beführworten, es steht ja auch Jedem frei, seine Bankverbindung zu ändern.
p.s.:
a bisserl stehst mit dem Konjunktiv auf Kriegsfuß, gell?

sage, 19.02. 07:07

richtig, die Politik beschaeftigt sich doch mit wichtigeren Themen wie der Umbenennung des Heldenplatzes in Platz des Ausweichquartiers des Parlaments waehrend dem Parlamentsumbau. Mit solchen Kleinigkeiten wie dem Bankensektor kann man sich da nicht beschaeftigen

xcountry, 19.02. 18:56

beides wichtig, okay?

Ganz einfach eigentlich

flottelotte, 16.02. 22:23

gäbe es den Euro und die maßlos hohen Schulden nicht, so bräuchten wir jetzt keine Negativzinsen, damit die Schulden "billiger" werden. Jedoch werden im Gegenzug die unSCHULDigen Sparer und Bankkunden geschröpft, weil die Banken durch den Wegfall der Zinsen um ihr Körberlgeld kommen... also die Politik könnte schon etwas tun, nämlich endlich in Konkurs gehen und dann Rückkehr zu den Landeswährungen.

Antworten

knudelaug, 17.02. 11:54

ganz klar. vor der einfuehrung des euro hatte oesterreich keine schulden ;-)))

flottelotte, 17.02. 14:30

...doch mittlerweile ist der point of no return meilenweit überschritten und die Maastricht Kriterien sind Schnee von gestern. Es ist aus, verstehst? Das Ende wird nur hinausgezögert, umso schrecklicher wird es werden.

geier, 17.02. 17:27

Diese flotte Schlussfolgerung ist.....naja .... sagen wir halt originell.

knudelaug, 17.02. 17:50

das boese ist immer und ueberall - dabei ist die rettung so einfach: raus aus dem euro, raus aus der eu und immer schoen brav fpoe waehlen -----ironie off-----

kicker61, 17.02. 17:54

knudelaug,schrieb am 17.02. 11:54 eine Antwort:

ganz klar. vor der einfuehrung des euro hatte oesterreich keine schulden ;-)))

aber dafür merklich weniger !!

flottelotte, 17.02. 18:04

knudel, ich habe das hier schon sehr oft gesagt, ich wähle weder die blauen noch die roten Sozialisten. Niemals!

Sollte jedoch einmal eine VolksABSTIMMUNG stattfinden, dass wir von diesem EU-Verein wieder austreten dürfen, ginge ich ausnahmsweise hin, um meine Stimme abzugeben. Ansonsten ziehe ich es vor, nicht zu wählen, weil einfach nichts dabei ist für mich...

knudelaug, 17.02. 18:06

und ohne euro waeren die schulden sicher weniger gestiegen ? vielleicht mit dem besten finanzminister ? aber der ist auf grund seiner vielen gerichtstermine kaum mehr verfuegbar ....

flottelotte, 17.02. 18:08

Im Übrigen liegt es wirklich an der Nullzinspolitik der EZB, weshalb die Banken nun Bankomatgebühren einheben wollen und die Nullzinspolitik hat mit der Rettung der durch die Euroeinführung entstandenen Pleite div. ehem. Weichwährungsländer zu tun, s. auch Forum zu Griechenland. Das hat nix mit der FPÖ zu tun. Aber so lange es so Parteiheinis wie dich gibt, ist diese Talfahrt eben nie zu stoppen, denn ihr seht ja den Wald vor lauter Bäumen nicht... und somit geht der Krug eben solange zum Brunnen, bis er bricht.

knudelaug, 17.02. 18:26

von welcher partei soll ich der heini sein ????

uebrigens - die nullzinspolitik ging von den usa aus und wird von praktisch allen laendern der welt verfolgt.

nichtwaehlen ist natuerlich die beste loesung. da kann man dann immer sagen - ich wars nicht !!! aber vielleicht ist das den anderen wurscht ????

astrein2l, 17.02. 18:51

E.Es ist auf jeden Fall wurst, ob mit oder ohne EU. Solange die Wähler die Parteien wählen, die ja ohne Wirtsschaftkompetenz nichts anderes können als S'chuldenmachen, gibt es keine positive Entwicklung diesbezüglich.

knudelaug, 17.02. 19:19

und welche partei hat wirtschaftskompetenz ???

wald4, 18.02. 07:06

Lustig Lotte, dieses Posting zeugt von wahrer Kompetenz:-) damit kommen sie nicht einmal beim Villacher Fasching durch.

flottelotte, 18.02. 08:12

wald, Sie haben sich mit Ihrer "Replik" lediglich als jemand geoutet, der Argumente nicht nachvollziehen kann und daher auch nicht imstande ist, eines zu formulieren. Ich finde das nicht lustig.

bösendorferflügel, 18.02. 14:29

@flottelotte: und was haben Staatsschulden mit dem Euro zu tun?

Was?

meinerseits, 16.02. 18:11

Die Möglichkeit schaffen, den Umgang mit den Gaunern auf ein individuelles Minimum zu reduzieren. Alles andere steigert nur die Erpressbarkeit.

Antworten

Wäre ja noch schöner...

powermetal, 16.02. 13:52

wenn man noch was dafür zahlen soll um sein Fantasie-(Giral)-Geld gegen das eigentliche gesetzliche Zahlungsmittel aka Bargeld eintauschen zu können.

Antworten

Österreichs Politik hat schon etwas getan ;)

nathan, 16.02. 10:36

Durch die Bankensteuer wurden die österr. Banken unter Druck gesetzt, mehr von den österr. Kunden holen zu müssen.

Antworten

KANN oder WILL ?

neusiedler, 15.02. 23:08

Mir fällt hierzu die Reaktion der Politik bei Fremdwährungskrediten ein. Manche Häuselbauer haben ja einen Kredit in Schweizer Franken aufgenommen (auch die Stadt Wien für ca. 2000 Mio).

Dann gab es ja 2015 den Kurssprung und auf einmal hatten alle Betroffenen plötzlich viel mehr Schulden in Euro.

Die Lösung in Österreich:
Die Betroffenen müssen monatlich nicht mehr zahlen ... nur halt statt noch 10 Jahre auf einmal noch 15 Jahre

Die Lösung in Ungarn:
Die Kredite werden zum alten Kurs in Forint konvertiert.
Die Kursverluste müssen die Banken tragen.

Die ungarischen Kreditnehmer wurden dadurch um über 2000 Mio ENTLASTET.

siehe z.B.:
https://kurier.at/wirtschaft/fremdwaehrungskredite-in-ungarn-laeuft-die-umwandlung/111.501.770

Man sieht:
Die Politik kann sehr, sehr viel für Bankkunden tun, in Österreich will sie es aber nicht, da tut man nur viel für die Banken !

Antworten

nathan, 16.02. 10:57

Die ungesetzliche "Lösung" von Orban, dass österreichische Banken den Ungarn, die auf einen schwachen Schweizer Franken spekuliert haben, ihren Schaden zu ersetzen, kann nicht als Vorbild dienen. Alle Ungarn büßen dafür vielfach, weil wegen der völlig verantwortungslosen Politik Orbans viele internationale Unternehmen bereits einen Bogen um Ungarn machen, was zu einem geringeren Wirtschaftswachstum und zu weniger Arbeitsplätzen führt. Orban ist ein gutes Beispiel dafür, dass billiger Populismus in Wahrheit sehr teuer für das Volk ist.

logopezi, 16.02. 16:40

@Nathan
Ungarn hat seit vielen jahren steigende facharbeiterlöhne - in Österreich stagnieren diese bezogen auf die kaufkraft seit mindestens 15 jahren. ach hätten wir doch in Österreich auch so eine "verantwortungslose" Politik wie die Ungarn, verantwortungslos also offensichtlich einzig gegenüber den Bilanzen internationaler großkonzerne - mir kommen gleich die tränen!

geier, 16.02. 18:41

Logo....Vielleicht liegt es daran; dass so viele ungarische Facharbeiter in Österreich arbeiten ? Also Bedarf in Ungarn und Sättigung in Österreich

logopezi, 16.02. 22:25

@geier
na sicher auch! aber auch das zeigt den weg, den es zum schutz der heimischen arbeitnehmer zu gehen gilt und den Ungarn vorbildlich geht: keine Zuwanderung, kein importierter überschuss an arbeitswilligen, dann steigen die gehälter, bzw umgekehrt sinken sie durch Zuwanderung (angebot/nachfrage).
also wieder: ich hätt gern eine Regierung, die all das zum schutz und für den Wohlstand der eigenen Bevölkerung tut, was die ungarische Regierung unter dem viel gescholtenenen orban tut!

nathan, 17.02. 11:14

>logopezi
Von Wirtschaft hast du offensichtlich keine Ahnung. Ungarns Wirtschaft ist nach allen relevanten Wirtschaftsdaten auf dem absteigenden Ast. Mit ein Grund, weshalb derzeit besonders viele Ungarn nach Österreich arbeiten gehen müssen.Weil es in Ungarn dank Orban weniger Jobs gibt. Träum weiter von deinem Möchtegerndiktator!