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Mann auf Uhr

Wie flexibel soll Arbeitszeit sein?

Die Sozialpartner unternehmen einen neuen Anlauf für eine Regelung zur Flexibilisierung der Arbeitszeit. Welche Grenzen dürfen für Arbeitnehmer nicht überschritten werden? Und welche Maßnahmen sind für Betriebe notwendig? Wie flexibel sollen Arbeitszeiten sein dürfen?

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466 Beiträge

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Beiträge

ponyhof, 16.02. 15:43

Geht es nicht hauptsächlich darum, dass dadurch die Zahlung der Überstunden entfallen würde? Gilt Großteils lt. KV ein 8 Stunden Tag und es wären aber zb. 10 Stunden zu arbeiten, würde der Überstundenzuschlag für 2 Stunden entfallen. Gerade im Dienstleistungsbereich können aus 8 Stunden sehr schnell mal 8,5 oder mehr werden.

Antworten

imagine, 16.02. 17:07

es geht auch um solche Sachen: Wenn ich in eine Stadt fahre und dort für 5h Stunden arbeiten soll, dann möchte ICH nach dieser Arbeit auch nach Hause fahren können.

Wenn die aber die Reisezeit 3h beträgt (pro Richtig), dann darf ich nicht mehr nach Hause fahren.

Ich darf NICHT MEHR ZU MEINER FAMILIE FAHREN.

imagine, 16.02. 17:08

obwohl das gut gehen würde: um 7h weg und ich bin um 18h wieder zu Hause...

fraukoziber, 16.02. 17:09

wenn du es nciht als arbeitszeit deklarierst, darfst du natürlich heim fahren. in deiner freizeit kannst du machen, was dir beliebt.

imagine, 16.02. 17:19

Ja, genau... auf gut Deutsch:

Eine Einschränkung der Arbeitszeit führt dazu, das ich in meiner Freizeit so etwas mache um bei meiner Familie zu sein.

Toll?

shogunczek, 16.02. 19:25

Nein, es geht ausschließlich darum!

ökonom, 16.02. 20:04

Ich darf NICHT MEHR ZU MEINER FAMILIE FAHREN.

.........................

Für mich, der mehr als 1 Mio "Dienstkilometer" hinter sich hat, liest sich dieser Zugang mehr als befremdlich. Was ist mit all den Menschen die täglich 3 Stunden, von und zur Arbeit pendeln? Die "dürfen" auch nicht heim zur Familie? Wieso wird deren An- und Abfahrtszeit nicht berechnet? Wie abgehoben ist das, sich die Fahrtzeit im Zug aus dem Fenster schauend, als vollwertige Arbeitszeit anrechnen zu lassen, während jene die täglich drei und mehr Stunden fahren, das als "Freizeit" konsumieren. Noch dazu, wo es für Dienstreisen zusätzlich Diäten gibt, wovon die Menschen die nach einem 8stündigem Arbeitstag heimfahren nur träumen können. Wer in den Außendienst geht, sollte aus einem anderen Holz geschnitzt sein, und nicht auf die "Stechuhr" schauen (müssen).

bittersweet21, 16.02. 22:41

*räusper* ich weiß, dass das in Österreich nicht üblich ist. Jedoch ich werde nie verstehen, warum der Mensch seinen Wohnsitz nicht dorthin verlegt, wo er arbeitet, sondern lieber täglich Stunden für den Arbeitsweg vergeudet.

iwasois, 17.02. 08:14

Weil das auch eine Kostenfrage ist, wenn man in der Pampas sein Geburtshaus hat, das man nicht missen will.

phoebe07, 17.02. 09:08

bittersweet,
weil oft mit dem bisherigen Wohnort Beziehungen (Freunde, Freunde und/oder gute LehrerInnen der Kinder, vielleicht auch der Job der Frau oder die Nähe zu - schon oder in absehbarer Zeit - betreuungsbedürftigen Eltern) wichtig sind - aber u.U. auch weil es finanziell nicht zu stemmen ist.

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