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Menschen auf der Straße

Wie kann Integration gelingen?

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat geurteilt, dass muslimische Eltern in der Schweiz ihre Töchter nicht vom verpflichtenden Schwimmunterricht abmelden dürfen. In Österreich ist die Debatte über das Kopftuchverbot neu entbrannt. Unterstützen diese Maßnahmen die Integration? Was kann man tun, um weder Mädchen zu benachteiligen noch Muslime zu bevormunden?

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Forum

Kann gar nicht gelingen

zukunft5, 19.01. 05:52

denn wer kann mit Bestimmtheit sagen, wieviele denn noch nach Europa kommen werden. Gehen wir davon aus, dass die Anzahl auf 10 Millionen in einem Jahr steigt, ist nicht unmöglich, Die Hauptmacht sind aber Wirtschaftsflüchtlinge, die es nicht verstehen, in den eigenen Ländern etwas aufzubauen, viel bequemer ist es in ein bestehendenes ,mehr oder weniger gut funktionierendes, System zu ziehen, vor allem auch dann, wenn einem ein Geld und Versorgungsregen erwartet.
Es ist dringend an der Zeit, den Hahn zu schliessen, sonst haben wir nicht mal eine Minimalversorgung für wirklich mit dem Leben bedrohte. Zumal möchte ich darauf hinweisen, dass Integrierbar nur der ist, der keine Bindungen mehr in sein ehemaliges Heimatland hat. Ansonsten werden diese Personen immer in der Parallelwelt leben, die sie sich selbst aufgebaut haben. Sie akzeptieren unsere Lebensweise nicht. Es ist die Frage im Raum, bis zu welcher Zuwanderungsmenge können wir unsere eigene Identität behalten.

Antworten

Hier wurde mehrfach Kanada als Vorbild für gelungene Migrationspolitik genannt

diefackel, 18.01. 15:21

Besonders interessant dabei ist das ebenfalls schon erwähnte "Host Program":

"In Projekten wie dem "Host Program" unterstützen einzelne Kanadier oder Familien - meist sind es Studenten und Rentner - die Neu-Kanadier beim Einleben im neuen Land. Sie helfen bei Behördengängen, begleiten die Einwanderer bei Einkäufen oder üben auf Spaziergängen mit ihnen Englisch. Dabei sollen die Paten ein Verständnis für die eingewanderte Kultur entwickeln. Die Einwanderer entwickeln im besten Fall ein Gefühl von Zugehörigkeit zu ihrem neuen Land.
[...]
Die Ablehnung einer Einbahnstraßen-Integration führt in Kanada auch dazu, dass Schulungen für Arbeitgeber angeboten werden. Sie lernen dabei, sich auf Bewerber mit Migrationshintergrund einzulassen und welche die renommiertesten Universitäten in den Herkunftsländern sind. Sie üben die Einfühlung in einen Bewerber, für den Englisch oder Französisch nicht die Muttersprache ist - und sollen erkennen, dass Bewerbungsmappen ohne sichtbare Herkunftsangaben Vorurteilen entgegenwirken können."
[http://www.sueddeutsche.de/politik/hilfe-fuer-migranten-wie-das-kanadische-patensystem-funktioniert-1.2383934]

Antworten

seriousman, 18.01. 15:25

Du könntest dich doch theoretisch als Buddy anbieten, ehrenamtlich. Was spricht dagegen?

diefackel, 18.01. 15:27

>seriousman

1. Woher willst du denn wissen, dass ich das nicht längst tue?
2. Die Rede ist von einer Maßnahme, die erst durch die Verankerung in einem Gesamtkonzept Wirkung zeigt. Dieses Konzept basiert in Kanada auf bestimmten Rechtsansprüchen der Migranten, ohne die diese Politik nicht umsetzbar wäre. Es ist daher sinnlos, das bloß auf die Ebene individueller Initiativen reduzieren zu wollen.

seriousman, 18.01. 15:33

Wir können uns solche Konzepte, die Erwachsene zu sinnvollen Mitgliedern der Gesellschaft machen soll, einfach nicht leisten. Das sollen die Menschen selbst finanzieren, dann bin ich dafür. Der Staat soll hier keinen Cent ausgeben.

diefackel, 18.01. 15:37

>seriousman

Ich denke ganz im Gegenteil, dass wir es uns nicht leisten können, auf solche Konzepte zu verzichten. Nicht nur sind die längerfristiger Kosten einer Nichtintegration zu bedenken, sondern auch die Auswirkungen auf die Lebensqualität. Jeder hier lebende Menschen muss ein Interesse daran haben, dass alle anderen möglichst gut integriert sind, und das bedeutet eben, dass auch die Gemeinschaft ihren Beitrag leisten muss.

leserbrief, 18.01. 16:32

fackel...bitte lass aber nicht unter den Tisch fallen, dass diese Migranten aber sehr viel bezahlen müssen. Man muss auch einige Dinge als Grundvoraussetzung mitbringen, um überhaupt Chancen auf einen Daueraufenthalt zu haben.
Selbst kleine Dinge wie Führerschein muss man wieder neu machen, da Kanada die ausländischen bei Daueraufenthalt nicht anerkennt etc pp.....

poli2, 18.01. 16:35

eine bekannte ist vor jahren einen kanadier geheiratet und ist nach kanada ausgewandert. nach meiner erinnerung gab es folgende punkte:

1. gesundenuntersuchung (da würden bei uns schon einige in ohnmacht fallen)
2. ausbildungsnachweis
3. ausreichende finanzmittel
4. job-zusage
5. unterkunft
und alle unterlagen natürlich übersetzt.

wobei nach meiner erinnerung nicht unbedingt alle 5 punkte hätten erfüllt sein müssen.

würden wir hier in AT genau so vorgehen, dann hätten auch wir kaum probleme.

diefackel, 18.01. 16:40

>poli2

Wir gehen exakt so vor, die gesetzlichen Zuwanderungskriterien in Österreich wurden schon vor Jahren noch dem Vorbild Kanadas umgestaltet.

poli2, 18.01. 17:31

da fällt mir ein, sprachkenntnisse waren auch noch ein punkt.

und nein, tun wir nicht und können/dürfen wir tlw. auch gar nicht. so hat die z.B. die EU mit der türkei sondervereinbarungen die über dem Ö-recht stehen und wir uns damit "brausen" können:

http://derstandard.at/1334795988952/Europaeischer-Gerichtshof-EU-macht-Tuerken-den-Zuzug-leichter

und es gibt (typisch österreichisch) zu jeder "regel" eine unmenge von ausnahmen.

diefackel, 18.01. 17:35

>poli2

"Laut Innenministerium hätte die Neuregelung im Jahr 2011 genau 765 Personen betroffen." [derstandard.at/1334795988952/Europaeischer-Gerichtshof-EU-macht-Tuerken-den-Zuzug-leichter]

Wie man also sieht, gehörst du auch zu jenen, die mit hier Nebelgranaten operieren.

friedi82, 18.01. 17:37

die fackel is witzig - wieviele syrische flüchtlinge hat den kanada zugesagt aufzunehmen ?
10 000 ?
*glucks*

diefackel, 18.01. 17:40

>friedi82

Das hat mit den im Thread diskutierten Zuwanderungskriterien genau was zu tun? Genau gar nichts, und zwar weder in Kanada noch in Österreich.

friedi82, 18.01. 17:49

anmerkung für diefackel
antwort wurde von der moderation nicht goutiert

nadann1, 19.01. 09:24

Fackel vergisst zu erwähnen, dass sich Kanada die Immigranten aussucht und auch mit keinem Ansturm wie Europa fertig werden muß!

Ein fiktiver Fall.

diefackel, 18.01. 14:52

Der Integrationsstatus eines Migranten wäre von einer Kommission zu beurteilen. Dieser Migrant steht auf dem Standpunkt, dass Menschen anderer Religionen per se kulturell inkompatibel wären, und begründet das außerdem mit Ideen, bei denen er Prämissen des klassischen Rassismus mit fiktiven "Kulturgrenzen" verknüpft. Er argumentiert wirr, aber aggressiv, und sein Deutsch ist eher schlecht, obwohl er offensichtlich schon seit vielen Jahren hier lebt. Für sich selbst beansprucht er aufgrund seiner Herkunft, seiner Kultur und seiner Ideen eine "Höherwertigkeit", der sich alle anzupassen hätten. Sein Lebensstil, so sagt er, wäre im Übrigen jedem anderen überlegen.
Die Kommission beratschlagt kurz und kommt zum übereinstimmenden Urteil, dass der Mann in keiner Weise integriert ist, vielmehr eher eine Gefahr für seine Mitmenschen darstellt. Das Ergebnis wird ihm mitgeteilt, woraufhin dieser Mann wütend antwortet, dass er bloß der Postbote wäre – es gab wohl eine Verwechslung. "Und jetzt wöh i erst recht den Strache" brüllt er im Fortgehen.

Ein fiktiver Fall?

Antworten

seriousman, 18.01. 14:56

diefackel,schrieb am 18.01. 14:52
Ein fiktiver Fall?
------
Offensichtlich

diefackel, 18.01. 14:59

>seriousman

Das sehe ich auch so, denn irgendwelche Bezüge zur Realität sind da ja beim besten Willen nicht zu erkennen.

emperor, 18.01. 15:00

wahrlich seltsame phantasie!
grundsätzlich hat der hausherr natürlich immer mehr zu zählen als der gast. schwer realisierbar, aber so sollte zumindest mal von grund auf der tenor sein und das gehört natürlich dann in nächster instanz in die aktuellen gesetze etc miteinbezogen

diefackel, 18.01. 15:01

>emperor

Interessant, aber was hat das mit meinem Beitrag zu tun?

emperor, 18.01. 15:03

fackel
na weil ja in deiner story der migrant glaubt, er wäre "mehr". das kann natürlich nur ein grundlegender irrtum seinerseits sein...

diefackel, 18.01. 15:05

>emperor

Ich muss zugeben, dass ich jetzt sprachlos bin. Gratuliere. :-)

emperor, 18.01. 15:10

bitte, gerne ;-)

bittersweet21, 18.01. 15:59

@emperor
Du hast das Beispiel nicht verstanden. Auf gut Deutsch > du stehst am Schlauch. Aber diese Verdrängung ist verständlich, wer blickt schon gerne in einen Spiegel, der ihm sein wahres Gesicht zeigt. :-)

emperor, 18.01. 16:07

bs
glaub ich eher nicht. ich hab zu diesem thema eine ganz klare meinung. wenns nach mir ginge, wäre das gar kein grosses thema an sich. das, was aktuell und in der nahen vergangenheit passiert, hätte es wegen meiner nicht mal ansatzweise gespielt. viele diskussionen und viel geld wäre uns erspart geblieben. von folgeproblemen mal ganz zu schweigen.

emperor, 18.01. 16:08

"wir werden uns noch wundern"
mords mächtig wundern, was alles noch an problemen auf uns zukommt...

bittersweet21, 18.01. 16:13

Und was hat das Ganze jetzt wieder mit Kindern zu tun?

seriousman, 18.01. 16:17

Ok, danke @ bitter

"GARNICHT"

iwasois, 18.01. 14:33

Weil sich 2 Weltreligionen nirgends vertragen werden, auch nicht wenn der Papst es wünscht.

Antworten

diefackel, 18.01. 14:41

>iwasois

Das bedeutet also, dass Anhänger anderer Religionen hier nicht leben dürfen?

seriousman, 18.01. 14:44

iwasois scheint wirklich alles zu wissen.

emperor, 18.01. 14:55

facke
gscheiter wäre es, die dinge getrennt voneinander zu belassen. man wird zwar diejenigen, die schon hier sind sicher nicht heim (wohin auch?) schicken können, aber nicht noch mehr potentielle problemfälle importieren wäre schon ein guter ansatz. das ist doch bitte nur logisch!

diefackel, 18.01. 14:58

>emperor

1. Mein Nickname lautet "diefackel".
2. Eine andere Religion zu haben, macht niemanden per se zum "Problemfall". Wer diese Ansicht allzu heftig vertritt, sollte sich vorsehen – er könnte schneller vor Gericht stehen, als ich "Menschenrechte" schreiben kann.

emperor, 18.01. 15:01

sry, war ein tippsler. meine güte, wie kann man nur so steif sein?

phoebe07, 18.01. 15:02

wären alle Christen und Moslems so eingestellt wie iwasois so hätte er Recht. Da dem aber glücklicherweise nicht so ist können sich die meisten Angehörigen zweier Weltreligionen im Prinzip sehr wohl vertragen, nur die borniertesten Fundis der verschiedenen Gruppen nicht.

diefackel, 18.01. 15:04

>emperor

Falls dir das noch nicht aufgefallen sein sollte: Mein Nickname wird hier von einigen Usern zum Zweck einer aus ihrer Sicht vermutlich "subtilen" Beschimpfung regelmäßig gezielt verkürzt. Ich schätze das nicht.

emperor, 18.01. 15:09

fackel
ja, mag sein. aber das ist nicht mein stil. solltes auch schon wissen mittlerweile...

seriousman, 18.01. 15:10

Ich glaube nicht, dass einer gezielt sowas tut @ diefackel

diefackel, 18.01. 15:11

>emperor

Mag sein, ich weise trotzdem darauf hin. Kleine Erinnerungen daran, dass bestimmte Umgangsformen auch hier eingehalten werden sollten, schaden nie.

diefackel, 18.01. 15:11

>seriousman

Ich hingegen weiß, dass es so ist.

emperor, 18.01. 15:13

dubiosman
glaub ich auch nicht ;-)

diefackel, 18.01. 15:14

>remplor

Vielleicht hast du recht. ;-)

emperor, 18.01. 15:16

ja eh, ich steh unheimlich drauf, wegen der angeblichen verfehlungen anderer rein prophylaktisch von zeit zu zeit belehrt zu werden...
wir sollten uns alle viel mehr schulmeistern hier - hebt mit sicherheit das niveau der diskussion immens ;-)

emperor, 18.01. 15:17

ja fake, vielleicht ;-)

diefackel, 18.01. 15:17

>emperor

Da hast du recht – hiermit ziehe ich meinen Verdacht zurück. :-)

emperor, 18.01. 15:41

lustig hier. da geh ich doch gleich mal auf einen kaffee.

iwasois, 18.01. 21:27

Wie man sich gleich streiten kann, wegen einem vertippsler oder gar einer Verbalhornung, Super.
Genauso wird man streiten, um die Religion.
Im Muslemischen Raum verfolgt man die Christen.
Und im Christlichen Raum die Muslime, dzt. zwar nicht, aber das kommt noch. Wetten!!!

diefackel, 18.01. 13:00

In dieser Debatte geht es nicht um Asyl oder Flüchtlinge, hier geht es um Integration. Die Themen mögen sich überschneiden, aber man kann den grundlegenden Unterschied in einer einfachen Feststellung zusammenfassen:
Gäbe es keine Flüchtlinge und bekäme niemand in Österreich Asyl, würden und müssten wir trotzdem über Integration diskutieren.

Antworten

friedi82, 18.01. 13:03

über wessen integration ?

7plus, 18.01. 13:04

"Gäbe es keine Flüchtlinge und bekäme niemand in Österreich Asyl, würden und müssten wir trotzdem über Integration diskutieren."

Dann hätten wir aber nichts zu diskutieren ;)

seriousman, 18.01. 13:11

Über Integration brauchen wir m.E. nicht diskutieren. machen es die Ankommenden ist gut, wenn nicht, dann ist auch gut. Aber bitte keinen Cent in Integrationshirngespinnste reinstecken, ist meine Meinung.

bittersweet21, 18.01. 13:29

Woher sollen die Ankommenden wissen, WAS sie gut machen sollen und WIE?

grenzenlosgänger, 18.01. 13:40

geh, bittersweet was soll so eine Meldung. Die wissen haargenau was sich machen sollen und was nicht.

seriousman, 18.01. 13:42

Gegenfrage, hälst du die Leute für zu dumm dass sie sich kultiviert in anderen Ländern verhalten @ bitter

bittersweet21, 18.01. 13:45

Aha, @grenzenlosgänger. Sie brauchen dazu nur das Verhalten diverser ÖsterreicherInnen nachahmen, oder? Dann brauchst dich aber nicht wundern, wenn sie grantig dreinschauen und dich mit "schleich di" begrüßen. ;)

bittersweet21, 18.01. 13:48

@seriousman
Dazu müssen sich die BewohnerInnen dieser "anderen Länder" selber kultiviert verhalten.
PS: in Kanada gibt's das "Patensystem" für Zuwanderer. Mach' dich schlau.

grenzenlosgänger, 18.01. 13:49

>bittersweet
habe ich das so geschrieben - nein. Aber es offenbart deine Einstellung zu Österreichern.

bittersweet21, 18.01. 13:53

Naja,wenn man hier eine Weile mitliest, und auch draußen "das Ohr am Volk" hat, drängt sich diese Einstellung leider automatisch auf. :-(

seriousman, 18.01. 13:54

In Kanada werden Leute die sich nicht korrekt verhalten auch vor die Türe gesetzt, mach dich schlau.

grenzenlosgänger, 18.01. 13:57

richtig serousman
und es dürfen nur Familien in Kanada einreisen mit entsprechender Bildung und entsprechenden Mittel zur Selbsterhaltung. Es hätten also die überwiegende Mehrheit in Kanada nicht so einreisen können wie bei uns. Kanada hat dadurch die Kontrolle über ihre Grenzen.

seriousman, 18.01. 13:58

Und bei uns werden straffällige Asylwerber noch von der Diakonie rechtlich unterstützt, dass sie bis zum St. Nimmerleinstag alles ausnützen können.

bittersweet21, 18.01. 13:59

@grenzenlosgänger
Dieses ist auch in unserem Einwanderungsgesetz geregelt.
Ihr sprecht aber vom Flüchtlingswesen. Wieder mal alles vermischen?

grenzenlosgänger, 18.01. 14:02

>bittersweet
da es sich bei uns auch um Einwanderer handelt ist das Einwanderungsgesetz anzuwenden - was sträflicherweise nicht erfolgte. Ab Griechenland handelt es sich nicht mehr um Flüchtlinge - sondern um Einwanderer in besser sozialisierte Länder.

diefackel, 18.01. 14:02

>grenzenlosgänger

Die Zuwanderungsgesetzgebung in Österreich wurde schon vor Jahren nach dem Vorbild Kanadas novelliert.

diefackel, 18.01. 14:04

>grenzenlosgänger

"Ab Griechenland handelt es sich nicht mehr um Flüchtlinge - sondern um Einwanderer in besser sozialisierte Länder."

Das ist falsch. Völkerrechtlich gilt der Flüchtlingsstatus ab dem Zeitpunkt der Flucht bis zum Wegfall des Fluchtgrundes IM HEIMATLAND. Deine Interpretation ist daher rechtlich vollkommen bedeutungslos.

grenzenlosgänger, 18.01. 14:06

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/01/28/eu-gesteht-60-prozent-der-einwanderer-sind-keine-fluechtlinge/
>diefackel
deine Begründung geht komplett ins Leere.
Es ist eben nicht wahr was du behauptest.

diefackel, 18.01. 14:10

>grenzenlosgänger

Doch, es ist wahr, was ich sage. Deine Behauptung "Ab Griechenland handelt es sich nicht mehr um Flüchtlinge - sondern um Einwanderer in besser sozialisierte Länder" ist objektiv falsch, da das kein Kriterium für den Rechtsstatus "Flüchtling" ist. Dass umgekehrt nicht jedem, der um Asyl ansucht, der Rechtsstatus "Flüchtling" zusteht, hat mit deiner Behauptung auch rein gar nichts zu tun.

seriousman, 18.01. 14:11

Dann müssen wir die Mindestsicherung für Flüchtlinge auf Ramschniveau setzen, wie Ungarn. Ansonsten gehen wir in den menschenmassen die um Asyl ansuchen untergehen. @ grenz

bittersweet21, 18.01. 14:11

Es ist wirklich ein Armutszeugnis, wenn man rein monothematisch unterwegs ist! Das hier ist keine Flüchtlingsdebatte, auch wenn Strache-Fans alles und jedes Thema drauf reduzieren wollen, weil sie sonst nix zu bieten haben.

grenzenlosgänger, 18.01. 14:15

In Deutschland dürften sich nach Einschätzung von Sicherheitsexperten mittlerweile hunderttausende illegale Einwanderer aufhalten. Und das gilt entsprechend für Österreich.
diefackel hat das sicher gelesen und verstanden.

diefackel, 18.01. 14:17

>grenzenlosgänger

Vollkommen richtig, ich habe es gelesen und verstanden. Und auch das hat mit deiner Behauptung rein gar nichts zu tun.

grenzenlosgänger, 18.01. 14:27

dein Standardargumentation wundert mich natürlich nicht. Man bezichtigt denjenigen der eine andere Meinung hat einfach keine Ahnung zu haben. Das spielt sich normalerweise in den untersten Schichten so ab. Ich dachte, du hättest doch schon etwas mehr Niveau.

diefackel, 18.01. 14:28

>grenzenlosgänger

Das alles ist sinnloses Gerede. Du hast eine konkrete Behauptung aufgestellt, diese Behauptung ist überprüfbar falsch. Mehr ist da nicht.

seriousman, 18.01. 11:33

wieso sollen Touristen sich integrieren? Oder sollten wir den Begriff des Gastarbeiters neudefinieren, denn die wurden ja nur geholt, weil es die Wirtschaft brauchte mit der Idee dass sie irgendwann auch wieder heimfahren würden. Leider nicht wirklihc passiert.

Antworten

diefackel, 18.01. 11:35

>seriousman

Niemand fordert, dass sich Touristen integrieren sollen.

seriousman, 18.01. 11:37

Du hast meinen Beitrag nicht kapiert.

diefackel, 18.01. 11:39

Doch, das habe ich. Du willst Flüchtlinge auf den Status von "Touristen" reduzieren.

seriousman, 18.01. 11:41

Sollen die Leute nicht mehr heimfahren, wenn der Krieg vorbei ist? Also allen Leuten gleich einen positiven Asylbescheid bei Überquerung der Grenze geben? Nicht logisch.

emperor, 18.01. 11:42

fackel
sind sie ja grundsätzlich auch. wenn "geflohen" wird aus sicheren ländern, weil bei uns die sozialleistungen weit besser sind. menschlich zwar durchaus nachvollziehbar (jeder will es sich ja so gut wie möglich richten), jedoch nicht vorgesehen. oder etwa doch?

friedi82, 18.01. 11:44

geh des is dumm - touristen gelten als einnahmequelle und nicht als fass ohne boden wie flüchtlinge es sind - selbst wenns irgendwann freiwillig heimkehren *g*

nichtnichts, 18.01. 11:45

Als Toursit habe ich mich sehr wohl an die Sitten und Gebräuche eines Landes anzupassen - egal ob ich Urlaubstourist oder Einwanderungstourist - ganz einfach - oder braucht man für diese Erkenntnis ein ganzes Regiment an Gelehrten ?

emperor, 18.01. 11:45

man kann flüchtlinge imho übrigens nicht auf den status von touristen "reduzieren", da touristen grundsätzlich ja wertschöpfung bedeuten, was bei von mir oben genannter gruppe ja sicherlich bei den allermeisten nicht der fall ist. vielmehr sind das massive kostenfaktoren.

diefackel, 18.01. 11:46

>emperor

Ich habe das schon öfter geschrieben, ich wiederhole es: "Flüchtling" ist völkerrechtlich jemand, der aufgrund einer Verfolgung aus seinem Heimatland flieht, ganz egal, wie viele Länder er dabei durchquert. An diesem Status ändert sich so lange nichts, bis die Bedrohung beseitigt ist oder der Flüchtling Bürger eines anderen Landes wurde.

seriousman, 18.01. 11:48

Die meisten der guten menschen fordern eh immer, dass wir uns als Touristen im Ausland anpassen. @ emperor
Nur von den leuten die bei uns einströmen fordern sie das vehement nicht.

diefackel, 18.01. 11:49

"seriousman, 18.01. 11:41
Sollen die Leute nicht mehr heimfahren, wenn der Krieg vorbei ist? Also allen Leuten gleich einen positiven Asylbescheid bei Überquerung der Grenze geben? Nicht logisch."

1. Auch das wiederhole ich: "Krieg" ist kein klassischer Asylgrund, "Krieg" ist die Basis für subsidiären Schutz. Asyl ist ein individuelles Recht, d.h. jeder Asylantrag muss überprüft werden. Die Unterstellung, man würde "allen Leuten gleich einen positiven Asylbescheid bei Überquerung der Grenze geben", beweist also völlig Unkenntnis der Tatsachen.
2. Hier ist kein Asylforum. Wer diese Debatte dazu machen will, ist ein Troll.

diefackel, 18.01. 11:50

>seriousman

Ich kenne niemanden, der fordert, dass sich Flüchtlinge hier nicht anpassen sollten.

nichtnichts, 18.01. 11:50

" An diesem Status ändert sich so lange nichts "

Sehr wohl, nämlich wenn er abschtlich seine Identitätsnachweise im Windschutzgürtel entsorgt oder er rein aus Verbesserung seiner witschaftlichen Situation herkommt, da muss man sich als Staat sehr wohl abgrenzen !

seriousman, 18.01. 11:50

Das freut mich für dich, dann kennst du vielleicht nicht genug Leute @ diefackel 11:50

emperor, 18.01. 11:51

fackel
sag mir, ist es vorgesehen, zb aus einem lager in hu nach at "weiterzuflüchten" oder nicht? das ist doch eine verarschung!

anonymb, 18.01. 11:51

Flüchtlinge sind "Fass ohne Boden"

Stimmt überhaupt nicht. Ohne Flüchtlinge gäbe es auch kein Österreich. Allein schon wenn man die Geschichte Österreichs kennt weiß man dass Flüchtlinge (ob Deutsche, Sudetendeutsche, oder aus anderen Kronländern) Österreich groß gemacht haben.
Alleine schon die Tschechischen Wirtschaftsflüchtlinge (zB die Ziegelböhm) haben halb Wien errichtet.

Wichtig wäre es Geschichte zu lernen um zu erkennen Welchen Stellenwert wer hat.

Das beste ist den eigenen Nachnahmen erkennen zu lernen um seine eigene Abstammung herrauszufinden. Oder einen DNA Test. Da bemerkt jeder dass es in der eigenen Abstammung genug Flüchtlinge darunter gibt.

Also Geschichte lernen bevor man sinnlos hetzt. ;)

emperor, 18.01. 11:53

anonym
blabla
aber jetzt gibt es österreich und keiner braucht zu unserer weiterentwicklung die leute, die nun in horden zu uns kommen. also was sind das für pseudoargumente?

friedi82, 18.01. 11:54

naja - wenn ich im schnitt 5-10 jahre in einen erwachsenen investieren muß bis er selbständig unter uns leben kann ist das ein fass ohne boden

seriousman, 18.01. 11:56

5-10 Jahre sind nicht genug, in Schweden waren nach 10 jahren noch ungefähr 80% ohne Job. Von den anderen Probleme ganz abgesehen.

nichtnichts, 18.01. 11:56

anonymb -

Hast schon etwas von Finanzierung und Haushaltsbudget gehört -
das scheint nämlich wirklich ein bodenloses Fass zu sein - bis zum bitteren Ende - auch ein Staat kann bankrott gehen ......

emperor, 18.01. 11:59

anonym
ausserdem wird wohl ein unterschied sein zwischen einem kulturell nahezu gleich gepolten nachbarn aus cz oder einem analphabeten aus Afghanistan. die unterschiede jeglicher art zu vielen nun bei uns ansässigen leute sind einfach viel zu gross. das ist doch bitte einfach nur logisch, dass es da zu unnötigen problemen kommt.

friedi82, 18.01. 12:05

unserans steht 1 jahr bildungskarenz in 4 jahren zu - da mußt aber eh in einem beschäftigungsverhältnis stehn und der chef muß einverstanden sein - die kriegen alles ohne je etwas geleistet zu haben - wenn das nicht soziale ungerechtigkeit is ....
*g*

fragedesgewissens, 18.01. 12:07

@facke: die definition eines flüchtling ist hier sicher nicht das thema.

was allerdings ein thema ist, ist die frage warum du ständig jeden menschen der in seiner heimat ein problem hat, bei uns einen flüchtlingsstatus mit generationenübergreifender übernahme der lebenskosten anerkennen willst und das mit der ständigen kopie von irgendwelchen textpassagen zu untermauern versuchst.

seriousman, 18.01. 12:09

Meines Erachtens ist es egal ob viel investierst oder gar nichts. Das Geld ist rausgeschmissen, das war's. Integration muss auch ohne Geld gehen, dann muss man den leuten halt Wörterbücher geben und Sprach CDs. Mit diesem Rüstzeug sollten sie sich, falls sie Interesse haben, durchschlagen können und step be step besser werden.

iwasois, 18.01. 12:11

@frage; er kann das weil er's nicht bezahlt!!!

iwasois, 18.01. 12:13

@serious; Unsere Gastarbeiter haben sich auch Integriert, ohne zutun des Staates, ohne gratis Deutschkurs, usw.

seriousman, 18.01. 12:17

Das glaube ich auch @ iwasois
Der Staat sollte keinen Cent für Integration ausgeben.

diefackel, 18.01. 12:19

>fragedesgewissens

1. Nicht ich habe hier die Definition des Begriffs "Flüchtling" zum Thema gemacht es ist also völlig sinnlos, mir das zu sagen. Ich habe ganz im Gegenteil darauf hingewiesen, dass das nicht das Thema ist.
2. Da ich nie auch nur ansatzweise angeregt habe, "jeden menschen der in seiner heimat ein problem hat, bei uns einen flüchtlingsstatus mit generationenübergreifender übernahme der lebenskosten" zu geben (das genaue Gegenteil war nachweislich der Fall), würde ich dich bitten, solche groben Unterstellungen zu unterlassen.

seriousman, 18.01. 12:20

Vielleicht sollten Leute die Probleme in ihren Ländern ahben, besser dort bleiben? Krieg als Fluchtgrund ausgenommen?

anonymb, 18.01. 12:22

@friedl
5-10 Jahre investieren bis er selbstständig verdient.

Ist traumhaft. Wer glaubst wird in der Zukunft die Pensionen bezahlen. In den nächsten 20 Jahren wird das Pensionssystem zusammenbrechen, weil die zukünftigen Arbeitskräfte fehlen. Ohne Zuzug wäre Ö in ein paar Jahren ziemlich leer.

Alleine jetzt wäre Österreich nicht existenzfähig ohne ehemalige Flüchtlinge. Schau dir die Wirtschaft an. Woher sollen sonst die Arbeitskräfte kommen die tagtäglich bei uns arbeiten. Von wem bekommst die Zeitung, wer steht an der Kassa, wer operiert im Krankenhaus,...

@emperor
Welche Horden? Haha... das is verängstigtes unbegründetes blablabla

Ein Staat geht Bankrott wenn er sich selber Bankrott macht ( siehe Registrierkassenpflicht,.... Also die Wirtschaft entfesseln)
Über Flüchtlinge raunzen, während anderswo wirkliche Probleme existieren ist genau das was die Politiker wollen.
Gibt`s eine Debatte über`s aussterben der Dorfgemeinschaften?
Nein, lieber Ablenken und sagen die Ausländer sind Schuld wenn Inländer das eigene Wirtschaftssystem schwächen. Typische einfache Taktik so mancher Partei um von sich selber abzulenken (macht jede Partei heutzutage).

@emperor
Andere Kultur. Versteh ich. Bin selber oft genug im Ausland gewesen. Hat aber nix mit richtiger Integration zu tun. Aus Langeweile Blödsinn machen betrifft jeden Menschen. Egal welcher Kultur. Wenn die Integration versagt ist das ein ander Ding.

@firdl:
Die kriegen eh alles.
Was für eine Aussage. Was kriegen die Alles?
Schon mal Kontakt mit Flüchtlingen gehabt? Ich schätze nicht.
Gibt genug Österreicher die mit liebe sozialschmarotzen. Die kriegen alles und haben alles.

seriousman, 18.01. 12:25

Das Rentenargument hat noch gefehlt. Bravo.

anonymb, 18.01. 12:45

Ist auch Realität. Nicht immer vor den Tatsachen wegschauen.

7plus, 18.01. 12:55

@anonym

"Welche Horden?"
Hast du die Bilder der Invasion 2015 vergessen?
Kennst du die Bilder der aus den Booten im Mittelmeer geretteten?

"Wer glaubst wird in der Zukunft die Pensionen bezahlen"
Also Pensionssicherer sind da garantiert kaum dabei.
Die meisten werden wohl als Sozialprofis bleiben.

7plus, 18.01. 12:56

Seht euch doch mal auf den Geburtenstationen der Ballungsräume um. Da bekommt ihr eine Ahnung, wohin die Reise geht.

anonymb, 18.01. 12:57

In den guten alten Zeiten hat man um Wirtschaftsflüchtlinge gebettelt.
Wer hat Österreich mit groß gemacht? Westliche Gelder und die vielen Gastarbeiter. Wenn man sich nur Hobbymässig mit der Wirtschaft auseinandersetzt weiß man dass Österreich ohne Einwanderer nicht existenzfähig wäre. Sogar die FPÖ weiß dass ohne EU, Deutschland, den Einwanderern,... Österreich nicht so reich wäre wie es jetzt ist.

Wie viele ehemalige Kriegsflüchtlinge, Wirtschaftsflüchtlinge,...
sitzen jetzt um die Uhrzeit unter der Woche bei ihrer Arbeit und zahlen Steuern. Während andere lieber hetzen, raunzen und Geld lieber einstecken, anstatt etwas dafür zu tun.

7plus, 18.01. 13:01

Es ist ein elementarer Unterschied, ob ich dringend benötigte Arbeitskräfte ins Land hole oder zigtausende Sozialmigranten.

anonymb, 18.01. 13:08

@7puls

Mach mal die Augen auf wenn du unterwegs bist.
Die Welt existiert länger als 1, 2 Jahre.

Zu behaupten dass alle Menschen die jemals herkommen sind nix machen ist einfach nur lächerliche Hetze die du betreibst.
Geh mal unter Menschen und zähle mal ab wieviele Menschen arbeiten.

Warst du schon mal unter Menschen in Wien? Check mal den Background von denen. Oder am besten mal deinen eigenen.
Woher kommt deine Familie? Gibt`s auch Flüchtlinge darunter. (100pro). Wie lautet dein Nachnahme? Kennst du die Geschichte von Österreich? Dem echten Österreich, keiner Fantasiewelt.

Wann warst du jemals auf einer Geburtenstation?

Ich sehe keine Dschinghiskhan Horden in Österreichs Ballungsräumen. Ich glaube da bist du auf so manche Lügenpresse reingefallen.

anonymb, 18.01. 13:13

Manche vertragen die Realität halt nicht.
Es ist anscheinend leichter in einer Blase zu leben und anderen die Schuld zu geben.

Tja Bildung fehlt halt bei manchen.

iwasois, 18.01. 13:15

Die Wirtschaft und die Schuldenmacher haben um Arbeitskräfte gebettelt, bevor sie mit der Produktion ins Ausland gingen.
Wir Arbeiter, hatten sie nur als Konkurrenz und Lohndrücker

friedi82, 18.01. 13:17

sicha stimmtts was 7plus sagt - weil wer erhält den die gruppe der unselbständigen im land ?
- das ist die gemeinschaft der werktätigen - und natürlich ist es das recht jeden einzelnen kritik daran zu äußern

anonymb, 18.01. 13:19

@serious
Haha
Sonst nur Propaganda gelesen?

Argumente wie "da kommt eine wilde Horde die dann nur arbeitslos ist"

ist lächerlich. Da steckt nichts dahinter und stimmt nicht.

Ich habe selten so einen unbegründeten Schwachsinn gelesen.

friedi82, 18.01. 13:21

ich mein is doch wahr - wir hackln wie die blöden und kriegen dafür immer weniger und wenn man kritik an der zuwanderung, die nur durch uns finanziert werden kann, äußert, wird man abgwürgt als xenophobes würschtl ...

seriousman, 18.01. 13:22

Frag halt beim AMS nach, wie es mit dem Ausbildungsniveau und der Arbeitsvermittlung von Asylanten ausschaut @ anonbmb

anonymb, 18.01. 13:23

@fried

Dass ist jetzt eine andere Aussage.

Nicht alle Flüchtlinge sind unselbstständig. Nicht alle Österreicher sind selbstständig.

Die Aussage alle die kommen werden nie arbeiten ist so lächerlich wie wenn es niemals österreichische Tachinierer gegeben hätte.

Wieviele ehemalige Flüchtlinge arbeiten in Österreich und zahlen Steuern?
Die unterstützen das Gemeinwohl genauso.

Das nicht wahrhaben zu wollen ist kindisch.

7plus, 18.01. 13:25

Der Vergleich mit der Vergangenheit ist schwachsinnig. Damals gab es keine vergleichbaren Sozialleistungen.

friedi82, 18.01. 13:26

ich sag eh nix gegen die zuwander - ich find das eh in ordnung - aber ich bin der ansicht dass darüber ohne blöd angemacht zu werden kontrovers zu diskutieren können erlaubt sein muß

friedi82, 18.01. 13:29

ich mein in allen bereichen des gesellschaftlichen lebens ist das möglich - nur wenns um zuwanderer geht sans alle so haglich

anonymb, 18.01. 13:31

@ser

Frag mal beim AMS wieviele Österreicher sich quer stellen.

Wenn die Aussage wäre,
wir Arbeitendes Volk hackeln uns ab und Tachinierer nehmen nur,
Das kann ich unterstreichen.

Aber zu sagen eine Rasse ist brav, die andere ist böse ist schwachsinnig.

Zu sagen dass bei manchen Völkern die integration wegen ihrer Herkunft nicht passt ist lächerlich. Dann versagt die Integration.

In Krankenhäusern, Pflegeheimen, Bau,....
gibt`s Menschen aus jeder Herkunft die Hackeln.
Für ein Minimum.
Die als Feindbild herzunehmen, weil das am einfachsten ist ist lächerlich.

Das is so ein Argument wie " Die nehmen uns alle Jobs weg und gleichzeitig arbeiten die nix. Darum bin ich arbeitslos"

Wenn man schon aufteil,t dann in Arbeitende und nicht arbeitende.
Es gibt genug ehemalige Flüchtlinge die ehrlich ihr Geld verdienen.

Auch von der jetzigen Flüchtlingswelle.

Dann gibts Deutsche Studenten die hier studieren und dann sobald sie fertig sind wieder ausreisen. Und ich kenne genug Österreicher die zu faul sind um Arbeiten zu gehen.

friedi82, 18.01. 13:34

10% der flüchtlinge ham an job - das hat der innenminister gesagt

saldo, 18.01. 13:39

anonymb, nur dazu: "Wann warst du jemals auf einer Geburtenstation?"
ich kenne eine Hebamme persönlich die am AKH arbeitet. Nur eine einzige Aussage von Ihr: Ich habe Probleme wenn jemand aus Ö bei uns ein Bett auf der Geburtenstation braucht eine passende Zimmernachbarin (2 Bett Zimmer) für sie zu finden. Man kann denen nicht zumuten, mit Ausländern od. Ö mit Migrationshintergrund zusammenzulegen, wenn diese Leute Besuche bekommen. Sie selbst ist übrigens in den 1980errn aus Bulgarien geflüchtet.

iwasois, 18.01. 13:42

Im AKH glaubt man sowieso nicht in Österreich zu sein.
10% Österreicher Maximal.

7plus, 18.01. 13:43

Unser weltweit fast konkurrenzloses Sozialsystem für anerkannte Flüchtlinge wirkt natürlich einladend. Kein Wunder, dass es sie aus allen Ecken der Welt hierher zieht.

Die wären ja schön blöd, würden sie das nicht machen.

Wer hoch qualifiziert ist und unbedingt arbeiten will, hat eh meistens andere Zielländer. Unser Anreizsystem besteht aus den Sozialleistungen.

Die Deppen sind wir. Die Erwerbstätigen, die das ganze mit weltrekordverdächtigen Steuern finanzieren.

friedi82, 18.01. 13:48

>7plus
ich bin ja im prinzip zufrieden weil ich finds ja richtig dass man den leuten eine chance gibt - die ja auch gleichermaßen für uns eine ist - aber mich störts wenn man asylskeptiker mundtot machen will

anonymb, 18.01. 13:49

@friedl

Ja warum sinds da alle so heikel?

Vor Jahren waren wir alle Österreicher.

Aber irgendwann ist die Mitte zusammengebrochen und so manche Parteien (links und rechts) haben angefangen Menschen mit billiger Propaganda zu manipulieren und die Österreichische Bevölkerung zu spalten.

Heute heisst`s entweder du bist links oder Rechts.

Wenn man aber dann selbst manipuliert wird und man andauernd in bestimmte Muster reingedrängt wird, beschäftigt man sich mit der Verteidigung vorgelegter und vorgekauter Propaganda.

Wie gesagt ein Ablenken der Probleme.

Die wahren Probleme ist die Zerstörung der Klein und Mittelbetriebe ( Aussterben der Dörfer, wachsende Großkonzerne,Registrierkassenpflicht,...)

Terroranschläge gibts bei uns nicht. Wir sind ja nicht Deutschland.

Die meisten Flüchtlinge ziehen bei uns weiter oder ziehen zurück, wenn sich die Lage beruhigt.

Dass die Einkommensschere auseinandergeht und schon eine 2klassenmedizin existiert, oder die Wohnblase unsere Gehälter auffrist, kann man leicht unter dem Tisch kehren, wenn man die Bevölkerung ablenkt.

Wie das? Weiter das Volk entzweien und Streit provozieren.
Is ja nicht neu die Taktik.

Ob jetzt an der Kassa eine ehemalige Flüchtling sitzt oder nicht ist mir egal. Wurstsemmel ist Wurstsemmel und ich bin froh dass ich nicht an einem Automat gezahlt habe.

Und nicht immer Herkunft zählt, sondern Leistung.
Ich würde eher einen motivierten Flüchtling anstellen, als einen Tachinierer.

Was wichtig ist, ist die Integration und dass man sich mit der Kultur auseinandersetzt in der man lebt.

Aber dieses lächerliche Hetzen ist ein Witz. Dann hat man im Gemeindebau einen Nazi der nur Ausländer als Freunde hat.
Oft genug erlebt. Lächerlich

anonymb, 18.01. 13:51

@iwasois

Ist deine Aussage, dass ohne Ausländer das Krankenhaus leer wäre.
Du willst damit die Wichtigkeit der zugezogenen unterstreichen?

anonymb, 18.01. 13:53

Das Asyl ist ja nicht das Problem. Sondern die Integration.
Da versagt der Staat. Jede Partei.

friedi82, 18.01. 13:53

der faschismus, anonymb, is aber beidseitig - ich bin sogar der ansicht dass muslime da noch viel anfälliger sind als europäer

anonymb, 18.01. 14:02

@7plus

Die Deppen sind wir. Aber nicht weil wir Arbeiten, sondern weil wir uns von allen Parteien benutzen lassen.

Die ziehen ja nur eine Show ab. Alle wollen sie ein Foto von der Heidi.

anonymb, 18.01. 14:31

Anfällig ist jeder. Sicher einige mehr einige weniger.
Darum auf Bildung und Integration setzen.

Wenn man unsere Werte wirklich schätzt dann geht man auch gerne Arbeiten und setzt sich gerne für Österreich ein. Egal ob "In- oder Ausländer"

Wenn man sich nicht verarscht wird und sich wohl fühlt setzt man sich gerne ein.

Einige Zitate aus dem Integrationsbericht 2016

diefackel, 18.01. 09:22

"Der Expertenrat [für Integration] sieht Integration in der Einwanderungsgesellschaft als empirisch messbare und intentional zu fördernde, möglichst chancengleiche Partizipation an den zentralen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, also an vorschulischen Einrichtungen, schulischer Bildung, beruflicher Ausbildung, Erwerbstätigkeit und Wohnraum, im Bereich des Ehrenamts, an der Politik und an den verschiedensten Schutz- und Fürsorgesystemen im Rechts- und Wohlfahrtsstaat sowie die Anerkennung der österreichischen Werte und die Identifizierung mit ihnen."
[...]
Der Expertenrat verortet … den Integrationsbegriff nicht auf einer begrifflichen Skala zwischen Assimilation auf der einen und Integration als Patchwork unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, die ihr eigenes Kultur- und Wertesystem besitzen und leben, auf der anderen Seite, sondern stellt sich darüber. Der Expertenrat schiebt in seinem Begriffsverständnis auch einen nur unscharf zu definierenden und ideologisch belasteten Kulturbegriff zur Seite. Ein statischer und essentialistischer Kulturbegriff würde der Realität einer pluralistischen und sich wandelnden Einwanderungsgesellschaft nicht gerecht werden. Am „Ende des Weges“ steht eben weder eine perfekt assimilierte Gesellschaft, noch ein sich selbst fremd gewordenes Patchwork von unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, sondern ein immer wieder neu auszuhandelndes plurales Miteinander. Beide Seiten der Einwanderungsgesellschaft müssen daher neben einer Aufnahme- und Integrationskompetenz auch so etwas wie eine Pluralitätskompetenz entwickeln, denn die Gesellschaft wird über die Zeitachse betrachtet ähnlicher und vielfältiger zugleich."

Antworten

diefackel, 18.01. 09:23

"Für eine erfolgreiche Integration sind die Zugewanderten ebenso verantwortlich wie die schon anwesende Bevölkerung. Beide Seiten der Einwanderungsgesellschaft agieren in einem von der Politik vorgegebenen integrationspolitischen Rahmen, der Prozesse fördern oder verhindern kann. Die erforderlichen Anpassungsleistungen sind dabei nicht symmetrisch verteilt, denn allein aufgrund der Logik der Quantitäten ist die Zuwanderungsbevölkerung mehr gefordert als die aufnehmende Gesellschaft. Das soll klargestellt sein, um illusionäre Missverständnisse zu vermeiden. Dennoch gilt auch für die aufnehmende Gesellschaft: „Platz Machen“ ist die Voraussetzung für das „Platz Nehmen“. Ohne eine beidseitige Bereitschaft der Öffnung und ohne ein gegenseitiges Akzeptieren der vermeintlich „Anderen“ kann der Integrationsprozess nicht funktionieren. Darauf hat eine zielführende Integrationspolitik immer Rücksicht zu nehmen.“
[https://www.bmeia.gv.at/fileadmin/user_upload/Zentrale/Integration/Integrationsbericht_2016/Integrationsbericht_2016_WEB.pdf]

diefackel, 18.01. 09:25

Damit kann ich mich zu 100% identifizieren – so (wenn auch vielleicht nicht ganz so hölzern) würde auch ich Integration, ihre Kriterien und ihre Zielsetzungen zusammenfassen. Das ist Ausdruck demokratischer Werte und demokratischer Politik.

pferdedung, 18.01. 09:46

theorie u.praxis widersprechen sich leider allzu häufig. aber das zu debattieren würde bei dieser kleinen debatte zu weit führen. man kann sich ja mit allem guten im leben identifizieren, nur sieht es leider auf der welt heute ganz anders aus. stimmts - wenn ja, wieso ?

ätsch, 18.01. 10:07

"Expertenrat für integration".....so,so...da sitzen studierte in ihrem kleinen kämmerchen und machen sich gedanken über das zusammenleben,da sollen wir "platz machen" damit andere "platz nehmen" können....alles gut und nett wenn leute kommen die sich kulturell,bildungsmäßig auf gleicher augenhöhe befinden........und dann geh ich durch den westbahnhof in wien,lese von den auseinandersetzungen und dem respektlosen auftreten gewisser ausländergruppen,die fragen nicht ob sie platz nehmen dürfen,vielmehr treten sie die anderen vom sessel.so gut und erhaltenswert auch unsere demokratie ist aber da macht sie kapitale fehler und die werden sicher nicht gelöst von theoretiker...

diefackel, 18.01. 10:17

>ätsch

Es ist keine spezifische Eigenheit von "Ausländergruppen", sich respekt- und rücksichtslos zu benehmen, und daher sind gerade solche Situationen weniger eine Frage der Integration als der öffentlichen Sicherheit. So wie nicht alle FPÖ-Wähler Nazis sind, weil Teile der FPÖ klare Affinität zu diesem Gedankengut zeigen, so sind eben auch nicht alle "Ausländer" respekt- und rücksichtslos. Das ist auch keine "Theorie", das ist die Realität, die von den Ausführungen der Expertengruppe meines Erachtens sehr viel besser umrissen wird, als von den meisten xenophoben Wurschtln, die hier posten.

pferdedung, 18.01. 10:44

@ fackel - beansprucht scheinbar das recht, uns allein unterhalten zu dürfen. aber bitte - zu den zit. xenophoben wurschtln (ich halte mich nicht für so einen wurschtl): Xenophobie (die) bedeutet eigentlich „Fremdenangst“ wird oft aber mit „Fremdenfeindlichkeit“ gleichgesetzt. Xenophobie beschreibt also eine ablehnende Haltung gegenüber andersartigen Personen. Dazu zählt die Ausländerfeindlichkeit, aber auch die Ablehnung von Personen anderer Glaubensauffassung, anderer sozialer Schichten etc. -
aus meinen erfahrungen u. gelesenen sachbüchern weiß ich jedenfalls, dass ein guter muslim christen als ungläubig ansieht. im sommer habe ich einen versuch gestartet u. auf einem freizeitgelände einem flüchtling probeweise ein stück obst angeboten. er hat abgelehn. andere lassen sich schon helfen, aber ich weiß auch, dass türken sich sehr gerne mit ihresgleichen unterhalten u. sie u. andere aus dem osten stammenden menschen nicht gerade unsere bekanntschaft pflegen wollen. soweit die praxis. im früh. berufsleben hatte ich einmal mit einer kurdin ein gespräch zu führen - ihr mann stand kerzengerade daneben, wie ein aufpasser u. hat schweigend u. finster geblickt. wie will man mit solchen menschen kontakte knüpfen.

diefackel, 18.01. 10:58

>pferdedung

Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass Christen Muslime für ungläubig halten. Ich habe auch einmal mit Christen ein Gespräch geführt und ihnen dabei mitgeteilt, dass ich nicht an Gott glaube. Daraufhin haben sie finster geschaut und behauptet, ich hätte keine Werte. Wie soll man mit solchen Menschen normal zusammenleben?

pferdedung, 18.01. 11:00

@ fackel - und weil ich gerade davon rede, da erinnere ich mich bzw. fällt mir ein - ich hatte auch vor jahren das mißvergnügen, mit islam. fanatikern zu reden u. erlebt, wie sie auf nur die geringste frage überreagieren. das geschah übrigens im beisein meiner frau, ein anderes mal waren noch 2 bekannte mit dabei. demnach ist es für mich sicher, dass solche leute schon seit langem unter uns weilen. was nicht gerade für einen durchschlagenden erfolg auch der allerbesten integrationsbemühungen spricht. es scheint mir im gegenteil geradezu gefährlich, die nähe solcher menschen zu suchen.
deshalb sollten Sie @ fackel - auch ein bisschen mehr die praktische seite dieses problems persönlich im wirkl. leben untersuchen u .eigene erfahrungen sammeln. man weiß ja aus belgien, deutschland u. and. ländern von dieser parallelgesellschaft.

friedi82, 18.01. 11:04

"Wie soll man mit solchen Menschen normal zusammenleben?"

- sixt, du hast ja schon ein problem mit einheimischen und wenn andere dasselbe problem mit muslimischen flüchtlingen haben sans 'xenophobe Wurschtln', deiner ansicht nach ?

pferdedung, 18.01. 11:04

@ fackel 10:58 - ich kann sie sogar verstehen. nicht jeder der über seinen glauben spricht u. ihn verbreiten möchte, muß oder wird ein fanatiker sein. aber aushebeln, können Sie und wir den glauben sicher nicht. ich finde ihn jedenfalls für mein bisheriges leben als extrem wertvolle beigabe, welche mir sehr viel geholfen hat. .

phoebe07, 18.01. 11:05

"aus meinen erfahrungen u. gelesenen sachbüchern weiß ich jedenfalls, dass ein guter muslim christen als ungläubig ansieht"
Woher willst du beurteilen ob ein Muslim der so redet ein "guter" oder nicht vielmehr ein schlechter Muslim ist - weil du unbewusst meinst ein 'guter' Christ müsse Nichtchristen für schlechte Menschen halten?
Fanatiker sind weder 'gute' Christen noch 'gute Muslime sondern dumme Fundis (die es allerdings auch in anderen Weltanschauungen, sogar unter Atheisten, gibt)

spacejam, 18.01. 11:21

@phoebe
Wenn unsere kleine Welt in Österreich doch tatsächlich so schön wäre, wie Sie sie hier dauernd malen wollten, dann wäre ja alles in Ordnung. Die Wahrheit schaut anders aus und das sieht, hört bzw. liest man nun immer und immer öfter.

diefackel, 18.01. 11:22

>pferdedung

Ich habe nicht die Absicht, den Glauben "auszuhebeln" – aber ich habe auch nicht die Absicht, religiösen Fundamentalismus, wie z.B. du ihn vertrittst, unwidersprochen zu lassen.

seriousman, 18.01. 11:28

Mit Scheuklappen durchs Land streifen ist für manche schon zur Gewohnehit geworden @ spacejam
Wer die ganzen Probleme zum Integration nicht sieht, will sie nicht sehen oder hat keine Kinder.

friedi82, 18.01. 11:29

ich schätz mal bei den meisten flüchtlingen, die wir derzeit beherbergen tät dein kritischer geist unverständnis auslösen - mit denen kannst genausowenig wie mit überzeugten christen...

diefackel, 18.01. 11:30

>seriousman

Ich habe hier keine Beiträge gesehen, in denen die Probleme der Integration geleugnet würden.

pferdedung, 18.01. 11:33

fundamentalismus ? wenn alle sich im hirn bemühen würden, was ihnen der verstand in besonders hellen augenblicken zu vermitteln vermag, dann könnte man sein wissen u.seine erfahrungen mit dem glauben miteinander teilen u. öffentl. darüber reden. aber leider wird der simple glaube von menschen häufig verteufelt, auch hier. und persönl. glaubenserfahrungen bezweifelt, verachtet od. verspottet @ fackel. da darf man sich nicht wundern, wenn in so einer gesellschaft auch die religionen keine übereinstimmung erlangen können. der druck des öffentl. lebens u. der meinungsmache auf das tiefere bewusstsein gläubiger menschen ist leider zu groß. die das nicht verstehen sind die wahren wurschtln der heutigen zeit @ fackel !

diefackel, 18.01. 11:34

>pferdedung

Das darfst du gern glauben.

helikopter, 18.01. 11:48

Wenn Kollege Fackel was ellenlanges ´reinstellt statt nur den link, dann darf ich das wohl auch - gleiches Recht für alle !?

"Flüchtlingen mit Würde begegnen
Mit unserer Unterwürfigkeit, den Flüchtlingen entgegenzutreten, ernten wir keineswegs deren Wertschätzung, sondern weitgehendes Unverständnis. Diese Menschen definieren ihren Stolz, ihre Würde, ihr Selbstverständnis hauptsächlich über ihre Religion und ihre moralischen Werte, die den unseren geradezu diametral entgegenstehen. Unser Geschlechterverhalten, unsere sogenannten sittlichen Werte, insbesondere auf dem Gebiet der sexuellen Orientierung - für mich schon fragwürdig, ist es das erst recht für die Flüchtlinge. Ich fürchte, dass das für unsere laizistischen Agnostiker schwer verständlich ist, aber die meist jungen Männer erwarten hier von den Gastgebern auch Würde, Selbstachtung und einen gewissen Stolz. Sie brächten uns dann auch ein entsprechendes Verhalten entgegen, das sie auch verstehen könnten. Es hat auch für uns zu gelten: Verhalten auch wir uns so, dass auch wir den Flüchtlingen mit Würde, Selbstachtung und Verantwortung unserer eigenen Zivilgesellschaft gegenüber entgegentreten!"
- LB in den gestrigen SN, mit vollem Namen - zwar ned von mir, aber ich mein da ist was dran !
http://tinyurl.com/hj496am

diefackel, 18.01. 12:34

Ich halte diese "Unterwürfigkeit" für eine dumme Erfindung des Leserbriefscheibers, dessen Seitenhiebe gegen "laizistische Agnostiker" und "unser Geschlechterverhalten" außerdem deutlich machen, dass er wohl selbst ein fundamentalistischer Problembär sein dürfte.

diefackel, 18.01. 09:06

"bittersweet21, 17.01. 20:45
@friedi82
Meine Definition von Integration: friedliche Koexistenz von kulturellen Gruppen, von Individuen, unter Anerkennung eines gemeinsamen Dachs, nämlich dem eines demokratischen, pluralistischen Rechtsstaates."

Es gibt eben doch UserInnen, die das Thema nicht bloß verstanden haben, sondern auch imstande sind, produktive Beiträge zur Debatte zu leisten: Genau so ist es – das ist Integration, das sind ihre Kriterien, das ist das Thema, das hier diskutiert wird.

Antworten

pferdedung, 18.01. 09:31

eigentlich nichts neues, weil im prinzip ja selbstverständlich u. öfters hier schon so od.so formuliert. nur funktioniert es halt in vielen regionen nicht, wie man weiß.deshalb auch die frage, wie integration gelingen kann. friedliche koexistenz ist möglich, wenn sich die bürger daran halten. nur heißt das noch lange nicht, dass sich wer integriert hat od. sich integrieren (lassen)will.
es hängt also nicht nur vom staat u. seinen maßnahmen ab, sondern vor allem von den beteiligten menschen, ihrer toleranz u. mitarbeit ab. auch von den religionsgemeinschaften, welche das leben der menschen beeinflussen (hier christentum, dort islam)!

lt. wikipedia:
Anforderungen an die Menschen mit Migrationshintergrund
Die Möglichkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben der Aufnahmegesellschaft setzt den Erwerb von bestimmten Kenntnissen, Fähigkeiten, Einstellungen und den Willen, eine weitgehende Neu-Sozialisation und Neuorganisation der Persönlichkeit einzugehen, voraus. Zentral ist hier das Erlernen der neuen Sprache und eine gewisse Kommunikationsfähigkeit und -bereitschaft gegenüber der Aufnahmegesellschaft.
In multiethnischen und multikulturellen Gesellschaften kann eine Form der Integration auftreten, die es Einwanderern gestattet, die Kulturidentitäten ihrer Herkunftsgesellschaften aufrechtzuerhalten. In dem Fall kann das Phänomen der zunehmenden „Integration nach Innen“ auftreten, in deren Rahmen ethnische Minderheiten Enklaven und kulturelle Verkehrskreise mit einer eigenen Sprache und einem eigenen Markt von Dienstleistungen und Kulturangeboten aufbauen können. Ist dies der Fall, formulieren auch solche Parallelgesellschaften das sozialkulturelle Anforderungsprofil für neu hinzukommende Migranten mit.[4]
Anforderungen an die Aufnahmegesellschaft
Siehe auch: Willkommens- und Anerkennungskultur
Prozesse der sozialen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund sind von der Aufgeschlossenheit der Aufnahmegesellschaft gegenüber Einwanderern und ihren Kindern geprägt. Soll eine Integration von Menschen mit Migrationshintergrund gelingen, ist es erforderlich, Voraussetzungen zur Teilhabe an gemeinschaftlichen Gütern und Aktivitäten zu schaffen, insbesondere den Arbeitsmarkt und den Wohnungsmarkt zugänglich zu machen. Ein sicherer Arbeitsplatz verschafft ein festes Einkommen, Sozialprestige, Selbstverwirklichung und soziale Beziehungen. Zur Verhinderung von Parallelgesellschaften muss die Bildung von urbanen Enklaven ausgeschlossen werden, b

pferdedung, 18.01. 09:34

von urbanen Enklaven ausgeschlossen werden, beispielsweise durch gleichmäßige Verteilung bei der Vergabe von öffentlichen Wohnungen und geeignete städtebauliche Maßnahmen, die Integration von Zuwanderern schon in der Stadtplanung miteinbezieht.
Unabdingbar ist zudem ein chancengleicher Zugang zu Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, der die Integration beschleunigt. Da Schulen oder Klassen mit einem hohen Anteil an Migrantenkindern zu einer sozialen Segregation führen und den Bildungsanschluss an die Mehrheitsgesellschaft verhindern, muss überlegt werden, wie derart hohe Quoten verhindert werden können (z. B. über eine Änderung der Einteilung von Schulbezirken).
Eine weitere Aufgabe der Aufnahmegesellschaft besteht darin, Fremdenangst, Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus zu ächten und zu bestrafen. Dies kann durch Meinungsbildungsprozesse aus der Zivilgesellschaft heraus, aber auch durch Justizbehörden (Justiz, Polizei), Aufklärungskampagnen beispielsweise an Schulen und durch integrierende Projekte erreicht werden.
Das politische Konzept welches sich mit dem Abbau von kulturellen Barrieren - auch abseits des Themenkreises Zuwanderung - beschäftigt ist unter dem Begriff Interkultur dargestellt.

Tagelang das selbe bla bla hier in der Debatte

fragedesgewissens, 17.01. 17:01

Kopftüchldiskussionen und Anschuldigungen an die österreichische Bevölkerung weil sich die armen Zuwanderer durch uns ja nicht integrieren können.

Es ist eine mühsame Diskussion in de eigentlich niemand auch nur annähernd den anderen Versteht was ER unter Integration versteht.

Inzwischen bin ich mir sicher Integration ist eine Worthülse.

Das Wort Integration wird als Werkzeug genutzt.
Man nimmt die österreichische Bevölkerung und weist ihm eine Schuld zu. Er ist der Hauptverantwortliche warum sich Einwanderer nicht integrieren können.

Gleichzeitig macht man die Einwanderer zu Opfern die die Hilfe von NGO's brauchen.

Mit dieser Opfer - Täter Situation werden dann Gelder vom Bund gefordert um den Opfern zu helfen sich zu integrieren. Da gibt es Gelder für multikulturelles Theaterspielen, multikulturelles Töpfern für den Weltfrieden und vieles mehr.

Dieses Konzept ist in Ö seit Jahrzehnten zu beobachten und noch immer gibt es kein greifendes Beispiel wie Integration am besten Funktioniert - und das OHNE Steuergelder.

Meine Meinung dazu ist. Wir werden seit vielen Jahrzehnten mit dem Integrationsschmäh zum Narren gehalten.

Antworten

austriaforever, 17.01. 17:20

@fragedesgewissens
Dem ist nichts hinzuzufügen.

phoebe07, 17.01. 17:40

Ah so? Dem wäre sogar sehr viel hinzuzufügen, beginnend mit einer klaren Definition von Integration und deutlicher Abgrenzung von der (unsinnigen) Assimilation.

pferdedung, 17.01. 17:40

ich glaube, es gibt genügend leute, die wissen, wie man wirksam helfen könnte. nur werden die zum schweigen verhalten, weil manche wahrheiten unerwünscht sind. so funktioniert die heutige welt.

spacejam, 17.01. 17:51

@phoebe
Auch wenn Sie das natürlich nicht gerne hören, so hat das @gewissen doch zu 100% recht!

pferdedung, 17.01. 18:00

habe vor schon sehr langer zeit auch ein bisserl helfen können. es waren keine extremen notfälle, aber die hilfe war möglich, trotz einiger schwierigkeiten. bei der ungarnkrise hat es ja auch funktioniert. heute sind die hürden viel höher als seinerzeit, man muss auflagen erfüllen, es werden einem oft knüppel vor die beine geworfen u. manche mitmenschen machen es einem obendrein nicht leicht. es fehlt eben auch der zusammenhalt u. eine wirksame führung. es weiß ja wirklich kaum einer, wie er mit diesen menschen dran ist, welche häufig keine dokumente vorweisen können - während unsere verläßliche eu-politik gleichzeitig die zäune hochzieht. man hat die eu bedenkenlos um jeden preis erweitern wollen, mit den reichen ölländern (gute) geschäfte ) gemacht - hat jedoch für diese probleme zuwenig vorgesorgt u. hätte den ärmsten ländern hilfe leisten müssen. wie gut alles geplant wurde, das zeigen uns die schuldenlasten, welche wir aufgebaut haben. zwar geht es uns noch sehr gut, aber die gesamte rechnung wird uns in summe noch mehr kosten, als die bisherigen aufwendungen betragen. und die alten politiker verabschieden sich nach u. nach in die wohlverdiente pension.

pferdedung, 17.01. 18:03

@ fragedesgewissens 17:01 " Meine Meinung dazu ist. Wir werden seit vielen Jahrzehnten mit dem Integrationsschmäh zum Narren gehalten."

und - was kann oder soll man dagegen tun ??? weißt du nur einen einzigen humanen lösungsansatz ?

austriaforever, 17.01. 18:12

@phoebe
können Sie mir/uns darlegen, wie Sie das Frauenbild einer beträchtlichen Anzahl der hier befindlichen Migranten, zum Besseren wandeln wollen?
Wäre sehr dankbar für eine Antwort.

diefackel, 17.01. 18:15

>austriaforever

Wie wurde denn das Frauenbild der hier ansässigen Bevölkerung zum Besseren verändert? Durch Erziehung, Information, Vorbildwirkung, Gesetze usw.

austriaforever, 17.01. 18:16

Der war gut.

diefackel, 17.01. 18:18

>austriaforever

Völlig richtig. Gut und wahr.

austriaforever, 17.01. 18:19

wie alles, was Sie sagen....

pferdedung, 17.01. 18:26

und @ fragedesgewissens - einen zweck erfüllen diese debatten auch noch. nämlich wird damit eine art kontrolle über die teilnehmenden user ausgeübt. neben allen anderen einflüssen, mit welchen wir im leben (geistig) zwangsbehandelt werden. in china funktioniert das auf chinesische art u. weise, bei uns nur ein bisschen anders. wehe, das system u. unsere lebensordnung würde zusammen brechen. deshalb brauchen wir auch die integration, egal was dabei herauskommt. religion u. glaube ist völlig nebensächlich. soweit sind wir schon gekommen. immerhin, es geht uns immer noch gut - nur wie lange noch ?

iwasois, 17.01. 18:32

@Pferde; Die Ungarnkriese ist hier nicht vergleichbar.
Die ankommenden Flüchtlinge wurden in Lagern gehalten und haben von dort aus sich um eine Immigration in andere Länder angesucht und nur ein Teil auch in Österreich.
In den Lagern war allerdings nur eine minimale Versorgung und nicht nach EU Richtlinien.

friedi82, 17.01. 19:29

was ist denn das ziel der integration wenns nicht assimilation sein soll ?
ich mein ziel soll doch sein dass wir alle gleich sind und unterschiede nur im aussehen oder namen festgestellt werden können - oder nicht ?

ponyhof, 17.01. 19:30

@fackel, also die nächsten paar Jahrzehnte? Die meisten hier werden es wohl nicht mehr erleben.

bittersweet21, 17.01. 19:42

Welches Frauenbild? Das bei uns? Dass Frauen in Teilzeit was dazuverdienen "dürfen"? Dass ganztags berufstätige Mütter als "Rabenmütter" oder "egozentrische Emanzen" bezeichnet werden, die nur ihre Selbstverwirklichung im Kopf haben? Dass Frauen gefälligst gefällig auszusehen haben? Usw.
All dies in Debatten, in denen es hier jemals um Frauenfragen ging, eindrucksvoll demonstriert.
Welch' Heuchelei!

friedi82, 17.01. 19:48

oiso bitte - des isma owa trotzdem nu liawa als zum autolenken zdeppert eingestuft zu werden ;-)

ponyhof, 17.01. 19:54

@bitter, bitte nicht alle Frauen immer in diese Opferrolle stecken.

austriaforever, 17.01. 20:07

@bittersweet21
"Welches Frauenbild?"
Ist das eine ernst gemeinte Frage?!
Ich gebe Ihnen nur ein paar Stichworte:
Silvester Köln 2015/16
Silvester Innsbruck, Salzburg 2016/17

phoebe07, 17.01. 20:18

bitte nicht alle Muslime in einen Topf werfen!

friedi82,schrieb am 17.01. 19:29 eine Antwort:

was ist denn das ziel der integration wenns nicht assimilation sein soll ?
ich mein ziel soll doch sein dass wir alle gleich sind und unterschiede nur im aussehen oder namen festgestellt werden können - oder nicht ?
Um Himmels willen: Nein!!!!!! Wir Menschen sind Individuen, unterschiedlich begabt, mit unterschiedlichen Neigungen, Interessen, Geschmäckern....Einheitsbrei nein danke, nicht mit mir.

friedi82, 17.01. 20:30

was denn ?
assimilation im soziologischen sinn ist die verschmelzung verschiedener kultureller gruppen in eine gemeinsame

bittersweet21, 17.01. 20:31

@austriaforever
Weil ja österreichische Männer noch nie Frauen begrapscht oder vergewaltigt haben. Das meine ich mit Heuchelei. Als das "Grapschen" hier mal Debattenthema haben sich viele der jetzigen Verteidiger der Frauenrechte auf das Süffisanteste darüber lustig gemacht.

friedi82, 17.01. 20:45

die systematische vorgangsweise von köln ist schon auffällig und bei uns bisher unbekannt gewesen

bittersweet21, 17.01. 20:45

@friedi82
Meine Definition von Integration: friedliche Koexistenz von kulturellen Gruppen, von Individuen, unter Anerkennung eines gemeinsamen Dachs, nämlich dem eines demokratischen, pluralistischen Rechtsstaates.

friedi82, 17.01. 20:47

koexistenz ist ja nicht gemeinsam sondern nebeneinander

bittersweet21, 17.01. 20:48

@friedi82
Nicht unbekannt, nur nicht thematisiert und als Straftat anerkannt.
Solche "systematischen Vorgehensweisen" diverser testosterongeladener Burschen sind früher auf diversen Volksfesten unter Alkoholeinfluss derselben nicht unüblich gewesen.

friedi82, 17.01. 20:50

sicher gibts gruppenvergewaltigungen auch - aber die überlegte systematische vorgangsweise ist neu

spacejam, 17.01. 21:03

@phoebe
"Mit unterschiedlichen Neigungen"

Wie wahr! Leider gibt´s ja immer mehr Vorfälle, die dies bestätigen!

krobert, 17.01. 23:16

Meiner Ansicht nach wir zu sehr polarisiert. Man kann keine Pauschalverurteilungen machen, dass alle Immigranten Verbrecher sind, man kann auch keine Generalpersilscheine ausstellen. Nicht alle Muslime sind Islamisten, aber man muss auch festhalten, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil der Muslime mit den Islamisten sympahtiesiert . Der Islamismus ist keine Religion, sondern eine politische Bewegung, die ihre Religion mit allen Mitteln durchsetzen will. Der Islamismus ist auch ein Grund, warum die Integration, die sonst bei den Immigranten anderer Religionen meistens mehr oder minder funktioniert, bei den muslimischen Immigrantn auch in der 2. oder 3. Generation scheitert. Daher müsste gerade in diesem Bereich konsequent mit allen mitteln gegen diejenigen durchgegriffen werden, die nur un

kerberos, 18.01. 00:55

"Durch Erziehung, Information, Vorbildwirkung, Gesetze usw."

Genau. Das bedeutet unter anderem: In der Schule sollten Kinder nicht Leute als Vorbild vor die Nase gestellt bekommen, die durch ihre Kleidung ausdrücken, daß 50 % der Weltbevölkerung sich verhüllen und unterordnen müssen, um ehrenhaft zu sein.

diefackel, 18.01. 09:09

>kerberos

Oder Leute, die mit einem Kreuz um den Hals signalisieren, dass sie sich nicht in Diensten des demokratischen Staates, sondern als Werkzeug einer "höheren Macht" sehen …

iwasois, 18.01. 10:00

ODER; Signalisiert mit dem Kreuz um den Hals.
Christlich zu sein und zu handeln, was mindestens dem heutigen Demokratie Verständnis entspricht, weil es zur Nächstenliebe verpflichtet.

Formale Integration

hinterfrager, 17.01. 15:14

Formale Integration kann durch Deutschkurse und... gelingen. Identifikation so, höchstens in sehr wenigen Einzelfällen. Der Film "die Schweizermacher", ursprünglich als Parodie gedacht, ist nun Realität.

Antworten

fragedesgewissens, 17.01. 17:03

in welchem land dieser welt wird ein derart hoher finanzieller aufwand betrieben um menschen zu integrieren?

wer selbst im ausland gelebt hat, der weiß wovon ich rede.

phoebe07, 17.01. 17:42

Allerdings: selbst als regelmäßige Mallorcabesucherin fallen mir die dort ansässigen Deutschen durch ihre Parallelgesellschaft sehr unangenehm auf - von Integration häufig keine Spur, Katalanischkenntnisse null komma josef, Castellano kaum besser, eigene Ärzte, Fußpflegerinnen, Supermärkte usw

iwasois, 17.01. 18:04

Die Deutschen und auch wir sind dort (egal wo immer) nur "Besucher und Touristen" auch wenn sie das halbe Jahr im Ausland sind.
Und lassen dort ihr Geld und sind kein Kostenfaktor für das Land.
Deshalb müssen sie sich nicht Integrieren und wollen auch nicht.
Das selbe gilt für die Grenzgänger nach Ungarn, Slowakei, usw.
Touristen sind immer unangenehm, weil sie sich nicht wie die Einheimischen benehmen und meistens "Geld" haben.
So wie bei uns es auch ist, aber was soll's wenn man von ihnen lebt.

ponyhof, 17.01. 19:40

@phoebe, aber in Österreich betrachtest du diese Parallelgesellschaften als Bereicherung wg. Kultur, Essen, Geschäfte usw. auf Mallorca hingegen fällt diese deutsche Parallelgesellschaft sehr unangenegm auf?? Komisch.....

phoebe07, 17.01. 20:24

1. Sind viele (etwa Ärzte, aber auch PensionistInnen) sehr wohl ansässig, und zwar fast ganzjährig, und
2. Benehmen sich viele dieser Deutschen wirklich schlecht und nicht nur dass sie die Landessprache nicht lernen (was flüchtlinge überwiegend tun so weit sie dazu die Möglichkeit haben) sie wissen nicht einmal welche Sprache auf Mallorca gesprochen wird und pudeln sich auf wenn nicht jeder Deutsch kann; Vor glaube ich zehn Jahren ungefähr wollte ein Betreiber einer deutschen Fleischereikette nicht nur in die mallorquinische Politik sondern dort die Verhandlungssprache ändern (von mallorqui auf castellano, weil er sich nie die Mühe gegeben hat Mallorqui oder Català zu lernen).

ponyhof, 17.01. 20:50

Aja, diese Ungustel gibts nur unter Deutschen auf Mallorca. Nur haben diese Ungustel den Vorteil, dass sie nicht Unsummen an Steuergeld kosten. Solange man sie gewähren lässt, werden diese auch bestimmt nicht weniger.

phoebe07, 17.01. 21:05

Also so extrem präpotent wie sich manche Deutsche Auf Mallorca aufführen habe ich noch keinen einzigen Türken in meinem Multikultiwohnbezirk erlebt (und da bin ich elf Monate, auf Mallorca höchstens 2 Wochen im Winter).

iwasois, 17.01. 22:32

Also; am Brunnenmarkt und V. Adlermarkt hast die selbe Kultur, alles Türkisch, man wähnt sich im Ausland und als Fremder.
In deinem Multikulti Bezirk, sind Österreicher ja keine Flüchtlinge.

phoebe07, 18.01. 07:59

Ich kenne und liebe beide von dir genannten Märkte - und die sind gut durchmischt,keineswegs fest in türkischer Hand; ich fühle mich dort sehr wohl und kann mit JEDEM dort auf Deutsch sprechen; in einem "deutschen" Lokal an der Platja de Palma wird man dagegen Schwierigkeiten haben sich auf Mallorqui bzw Català zu verständigen, bestenfalls noch auf Castellano.

iwasois, 18.01. 09:52

UND; warum soll einer der Deutsch spricht, es nicht tun wenn er anders gar nicht verstanden wird.
Und die Märkte in Wien sind nicht "gut durchmischt" sondern wie auch der Naschmarkt in Türkischer bzw. Ausländischer Hand.
Wer das nicht erkennt ist blind und anerkennt nicht die Realitäten.
Aber das sollten wir ja von dir gewohnt sein.

phoebe07, 18.01. 10:59

'Wer die österreichischen Markstandler nicht sieht und schreien hört ist blind und vor allem taub - aber den Tunnelblick bin ich ja von dir gewöhnt (den pluralis majestatis verkneife ich mir)

iwasois, 18.01. 21:48

Das kannst du auch, weil es grad in der Erlachgasse einen Vormittags-Markt gibt und sonst nur mehr wenige Österreicher, echte Marktstandler sind.

Es bleibt dabei

smarty1, 17.01. 14:48

Christentum und Islam, Bibel und Koran sind seit 1500 Jahren inkompatibel und werden es noch weitere Jahrhunderte bleiben.
Es sei denn, es gelingt einem neuen Propheten oder Erlöser
beide Religionen zu reformieren und missionsmässig erträglich zu machen.
Vor allem gehören sämtliche Religionen der Welt den Menschenrechten unterstellt. Religionen, welche die Menschenrechtsstandards nicht erfüllen, ist der Religionsstatus abzuerkennen.
Es wäre Aufgabe der UNO, die Religionen mit ihrer transzendenten Märchenwelt in die irdische Rechtssprechung einzugliedern !

Antworten

friedi82, 17.01. 14:57

du bist aber aweng hoat - die muslime akzeptieren jesus als proheten umgekehrt is das nicht so - also eigentlich ham die christen da was aufzuholen ...

iwasois, 17.01. 15:00

Wie sollte er auch; er war ja schon 500jahre tot.

iwasois, 17.01. 15:04

PS; Ausbesserung.
Der Islam ist eine monotheistische Religion, die im frühen 7. Jahrhundert n. Chr. in Arabien durch den Propheten Mohammed gestiftet wurde. (aus Wiki).

„Die Reichen werden Todeszäune ziehen“

xcorleone1985x, 17.01. 13:28

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14344559.html

In diesem Artikel aus dem SPIEGEL von 1982 (ja, von vor 35 Jahren) beschreibt ein linker (!) SPD Politiker ungeschönt die Probleme mit migrantischen Parallelgesellschaften im Jahre 1982.
Der direkte Vergleich mit der heutigen medialen Darstellung derselben Probleme (bei mehr als 20 Millionen Einwanderern in Deutschland) macht die Veränderung unserer Medien und der politischen Discourskultur deutlich. Wie konnte es zur heutigen medialen Totschlagkultur mit ihrer inflationären Verwendung solcher Begriffe wie Hetze, Hassbotschaft, Rassist, Nazi, Rechtspopulist, usw. zwecks Unterbindung jedweder faktenorientierter Diskussion über die Probleme kommen ? Cui bono ?
Was soll man aus der Tatsache schließen, daß, obwohl alle Probleme seit über 35 Jahren bekannt sind, sich nicht nur nichts geändert hat, sondern der Aufbau migrantischer Parallelgesellschaften in Deutschland forciert wird ? Wohin führen uns die Politiker? Und warum?

Antworten

diefackel, 17.01. 13:38

Ich wurde auch bei kritischer Betrachtungsweise – z.B. als ich eine Maximalgrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen nicht bloß gefordert, sondern ihre Umsetzung auch konkret skizziert habe – kein einziges Mal mit Begriffen wie "Hetze, Hassbotschaft, Rassist, Nazi, Rechtspopulist" bedacht. Meiner Erfahrung nach fallen diese Begriffe in einigermaßen zivilisierten Debatten eher dann, wenn sie nicht ganz unberechtigt sind.

friedi82, 17.01. 14:12

unser innenminister hat ja recht wenn er sagt dass wir zweng arbeitsplätze haben und uns die flüchtlingskrise zum denkbar schlechtesten zeitpunkt trifft - aber was sollma denn machen ?
ich mein wir können denen ja ned sagen schleichts eich weil wir können uns euch ned leisten ?
oder ?

friedi82, 17.01. 14:17

iman de vaschwinden ja ned - die sind trotzdem da - ob wir helfen oder nicht

emperor, 17.01. 14:58

friedi
doch, könnten wir - und sollten wir auch! was passiert denn, wenn man nicht so agiert wie wir? siehe unsere nachbarn. nix und das ist auch irgendwie logisch.
man hätte das so wie es ist nie zulassen dürfen. es ist ja nicht von einen tag auf den anderen gekommen. ausserdem ist wohl jeder cent anderswo viel mehr wert als hier bei uns, wo wir die leute auf ewig durchfüttern. die öffnung der grenzen war ein riesen fehler und ist grossteils eh kaum mehr gutzumachen.

friedi82, 17.01. 15:03

mi regt des ned auf - die wöt wird sowiso imma klana - was wir hier erleben ist nur ein kleiner vorgeschmack auf die zukunft *g*

das leben

pferdedung, 17.01. 10:48

ist ein geben u. nehmen. dies sollte man auch beachten. aber sicher kein gewinnspiel.

Antworten

pferdedung, 17.01. 11:00

und den einen geht es zu gut, anderen gut, anderen weniger gut bis schlecht - und dem rest hundsmiserabel.

pferdedung, 17.01. 11:02

wie könnten wir, die welt, das mit unseren ird. gesetzen denn jemals ausgleichen, damit das leben und wir gerechter werden könnten?

sonne21, 17.01. 11:33

lieber pferdedung,
ich mache mir sehr viele Gedanken, wie die Welt schöner und friedlicher werden könnte ...

Aus meiner Sicht :
Jeder Kontinent lernt mal was Menschenwürde ist !
Jeder Staat nimmt seine Mitbürger wahr !
Jede Stadt hilft seinen Einwohnern !
Jedes Dorf hilft sich gegen seitig !
Jede Familie achtet, hilft und respektiert ein miteinander !
Und die kleinste Zelle der einzelne Mensch,
geht ehrfürchtig mit Respekt arbeitsam achtsam durchs Leben !

emperor, 17.01. 11:41

ich vergönn auch jedem menschen ein halbwegs gutes leben, da wo er ist. es kann aber nicht die lösung sein, dass unmengen zu uns kommen und von uns (= auch von mir) durchgefüttert werden und zudem noch grossteils riesen probleme bereiten in allen möglichen belangen.

friedi82, 17.01. 11:46

verständlich dass du so denkst - aber das sind ja nicht unsere vasallen und natürlich haben die ihren eigenen kopf ... *g*

prisma, 17.01. 12:17

sonne
wie soll jemals dein Lehrplan umgesetzt werden?
Johann Wolfgang von Goethe
Das Göttliche
Edel sei der Mensch,
hilfreich und gut!
Denn das allein
unterscheidet ihn
von allen Wesen,
die wir kennen.
:-|

sonne21, 17.01. 12:35

Lieber oder Liebe prisma !
Was ist schlimm daran sich Frieden und Wohlergehen fuer alle Menschen der Welt sich wünscht.
Nur muss halt mal jeder Kontinent ... usw. anfangen die Welt schöner zu gestalten... Alleine Afrika ist so ein reiches Land .. aber zu viele boese habgierige Menschen im Land selber und von Aussen die Ausbeuter... darum meine ich: fangt einmal ein jeder bei sich selber an ... fordert es ein.. euer Menschen Recht !
Es kann nicht sein, dass Menschen ihre Heimat verlassen ...
und sich darauf verlassen wo anders wird alles besser ...
Alles beginnt im Kleinen, bei jedem Menschen !

pferdedung, 17.01. 12:45

gefällt !

friedi82, 17.01. 12:51

also bitte - de afrikaner san schon arme hund weil die lässt ja keiner - das gilt für alle dritte welt gesellschaften dieser erde

friedi82, 17.01. 12:52

ich mein die hackeln viel mehr als wir für einen hungerlohn und trotzdem schaut nix außa

iwasois, 17.01. 14:10

Woarst scho in Afrika???? Das du des wast.

friedi82, 17.01. 14:29

na - wastas du bessa ?

iwasois, 17.01. 14:39

JO; weu i hab durt fünf jaor glebt und goarbeit.
Und deine Post von 12:52 gilt für Asien, nicht aber für Afrika.

iwasois, 17.01. 14:43

@sonne; So gesehen werden wir alle auf irgendeine Art ausgebeutet.
Und man sollte meinen auch die Reichen.
Von der Finanz, zumindest sind sie sicher dieser Meinung.

Integration kann gelingen, wenn es

diefackel, 17.01. 09:14

1. klar definierte Vorgaben von Seiten des neuen Heimatlandes,
2. die Bereitschaft der Migranten zur Integration und
3. die mehrheitliche Akzeptanz der autochthonen Bevölkerung gibt.

Fehlt einer dieser Basisfaktoren (es gibt noch andere), ist sie unmöglich.

Antworten

pferdedung, 17.01. 09:32

zu 1. die fehlen oder sind unzureichend, wie wir aus erfahrung wissen,
2. daran mangelt es zur zeit an allen ecken u. enden,
3. eine teilweise akzeptanz ist vorstellbar. eine mehrheitliche ist unter den gegenwärtigen umständen u. überhaupt bei der jetzigen situation in der eu wohl kaum gegeben.
also was solls dann ?

nichtnichts, 17.01. 09:34

" klar definierte Vorgaben von Seiten des neuen Heimatlandes, "

nicht so theatralisch, bitte, Wer zahlt, schafft an, noch dazu wenn man keine adäquate Gegenleistung bringen kann ........

pferdedung, 17.01. 09:37

und unsere festgeschriebenen gesetze nützen gar nichts, weil sich eh keiner so recht an sie hält (auch die welt verhältnismäßig wenig). es regiert doch mehrheitlich der neid, der konkurrenzkampf sowie der hass in manchen regionen der erde, jedoch kaum die nächstenliebe u. die bereitschaft ehrlich zu teilen. das würde ja beinahe ewig dauern, bis wir soweit wären, dass wir die zustände wie im schlaraffenland herstellen könnten bzw. hätten.

diefackel, 17.01. 09:38

>nichtnichts

Was sollte daran "theatralisch" sein? Das ist eine nüchterne Feststellung.

pferdedung, 17.01. 09:39

mit irdischen gesetzen ist in der heutigen zeit nicht viel zu schaffen ! denken Sie mal nach @ fackel !

pferdedung, 17.01. 09:40

da können Sie 1000 basisfaktoren anführen, die wirklichkeit ist eine andere.

diefackel, 17.01. 09:40

>pferdedung

Hier geht es ausschließlich um irdische Gesetze. Wenn du Überirdisches diskutieren willst, bist du hier völlig fehl am Platz.

nichtnichts, 17.01. 09:44

" Das ist eine nüchterne Feststellung. "

Feststellung ? Nüchtern ? Eher eine unverschämte Forderung ....
Bei uns gibt es auch eine Bevölkerung, die ihre berechtigen Vorstellungen zu haben scheint !

diefackel, 17.01. 09:48

>nichtnichts

Nein, das ist auch keine "unverschämte Forderung", sondern eine, die auf unseren Rechtsgrundlagen basiert.

"Bei uns gibt es auch eine Bevölkerung, die ihre berechtigen Vorstellungen zu haben scheint !"

Ja, zum Beispiel ganz konkret:
"Die Einstellung der Bevölkerung zu Flüchtlingen, Asyl und Integration ist weithin positiver, als man vielleicht vermuten würde. Zumindest in Oberösterreich, wo das Meinungsforschungsinstitut Sora erstmals in Österreich die Stimmungslage umfassend eingefangen hat.
[...]
"71 Prozent sehen es als unsere Pflicht, Flüchtlinge aufzunehmen und menschenwürdig unterzubringen, zwei Drittel meinen, dass wir jetzt unseren Kindern zeigen können, was verantwortungsvolles Handeln bedeutet", fasste Landesrat Rudi Anschober (Grüne) die Ergebnisse zusammen. Ebenfalls zwei Drittel freuen sich, dass man die Flüchtlinge unterstützen kann, und 59 Prozent sind stolz darauf, dass Flüchtlinge in Oberösterreich gut versorgt werden. Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, dass die Aufnahme von Flüchtlingen sehr gut oder eher gut funktioniert habe, 36 Prozent sind in dieser Hinsicht unzufrieden."
[derstandard.at/2000050683055/Umfrage-70-Prozent-sagen-Fluechtlinge-aufzunehmen-ist-unsere-Pflicht]

nichtnichts, 17.01. 09:51

" was verantwortungsvolles Handeln bedeutet", fasste Landesrat Rudi Anschober (Grüne) die Ergebnisse zusammen. "

Na wenn das ein Grüner meint, scheint das sehr representativ zu sein, zumindest in gewissen Kreisen .....

diefackel, 17.01. 09:53

>nichtnichts

Nur sagt das nicht etwa ein Grüner, Anschober hat vielmehr lediglich das Ergebnis dieser repräsentativen Umfrage zusammengefasst. Die wurde übrigens von der Landesregierung in Auftrag gegeben.

friedi82, 17.01. 09:54

ich find man soll, um dem thema gerecht zu werden, sich schon auch in die psyche der zuwanderer einfühlen und dassi deswegen gelöscht werde versteh ich ned

nichtnichts, 17.01. 09:54

OK .... !

pferdedung, 17.01. 10:00

sehr komisch @ fackel : "Ja, zum Beispiel ganz konkret:
"Die Einstellung der Bevölkerung zu Flüchtlingen, Asyl und Integration ist weithin positiver, als man vielleicht vermuten würde."

seltsam - einerseits positiv, andererseits eine negative vermutung - woran das wohl liegen könnte - diese gegensätzliche ansicht ?

und 9:40 @ fackel : Hier geht es ausschließlich um irdische Gesetze. Wenn du Überirdisches diskutieren willst, bist du hier völlig fehl am Platz (pferdedung) !!!!! dass ich nicht lache, als ob unsere irdische existenz nichts mit überirdischen dingen zu tun haben könnte. na ja, bist wahrscheinlich ein durchunddurch überzeugter anhänger der kapitalistisch geprägten, gewinnorientierten marktwirtschaft - daneben gibts sonst gar nix an anderen möglichkeiten :-))))

nichtnichts, 17.01. 10:01

Wenn man als Bittsteller irgendwo vorspricht, und gleich Forderungen deponiert, wird niemand drauf kommen, dass man hilfsbedürftig ist, sprich solche Forderungen wirken sich kontraproduktiv bei weiten Teilen der Bevölkerung aus, das heisst, dass man so ja in Wirklichkeit gegeneinander arbeitet ,,,,

diefackel, 17.01. 10:03

>pferdedung

Ich würde dich bitten, persönliche Unterstellungen zu unterlassen.

diefackel, 17.01. 10:04

>nichtnichts

Wer hat hier als "Bittsteller … Forderungen deponiert"? Ich habe im Rahmen dieser Debatte sachliche Grundlagen der Integration definiert, das sind weder "Forderungen", noch bin ich "Bittsteller".

nichtnichts, 17.01. 10:07

die fackel -

Du bist net gemeint, oder bist du etwa Einwanderer ??

diefackel, 17.01. 10:08

>nichtnichts

Nein, ich bin der, der diesen Thread begonnen hat.

nichtnichts, 17.01. 10:10

fackel -

Und ich bin der, welcher ein paar Posts dazu gechrieben hat, ich hoffe, dass das demokratsich legitim war !! ??,

diefackel, 17.01. 10:13

>nichtnichts

Und da du eben explizit Anmerkungen zu meinem Beitrag geschrieben hast, beziehe ich mich darauf.

nichtnichts, 17.01. 10:18

fackel -

Habe aber nie gefordert, dass du das nicht sollst ? Und stell dir vor, ich habe dazu nur meine Meinung abgegeben .....

friedi82, 17.01. 10:18

jetzt müssten wir hergehn und das kopftuch verbieten weil die nicht weiter denkt als was ihre nase lang is ?
- das seh ich nicht ein!

emperor, 17.01. 10:19

ad 1) stimmt, gehört endlich mal gesagt. nämlich dass man sich als gast unterzuordnen hat und nicht seine scherze zu zelebrieren hat, als wäre man daheim. dazu gehören auch überzogenen religiöse rituale wie brutalo-fasten. wir aber lassen uns das alles gefallen und zeigen auch noch verständnis dafür. falsch!
ad 2) gerade bei manchen bevölkerungsgruppen scheinbar so gut wie gar nicht gegeben. sieht man ja immer wieder, welche landsleute speziell probleme machen
ad 3) auch hier denke ich, dass viele leute eher unerwünscht sind. umfragen kann ich in jede richtung machen bzw gleich mal so formulieren, dass ein gewisses ergebnis rauskommt. ich behaupte mal, dass manche migrantengruppen grossteils eher abgelehnt werden als willkommen geheissen.

emperor, 17.01. 10:20

friedi
natürlich gehörte das kopftuch verboten, burka und sonstige verkleidungen sowieso. schwierig nur speziell beim kofftuch, weil ja grundsätzlich ein kleidungsstück und man mit sämtlichen schmähs ja immer noch behaupten könnte, man habe das ja nur aus modischen zwecken usw auf.

friedi82, 17.01. 10:22

ich bin strikt gegen ein solches verbot - ich will dass die sich soweit integrieren dass es kein verbot braucht

friedi82, 17.01. 10:24

ich mein privat kanns tragen was will und religionsrunden veranstalten bei sich daheim - aber als lehrerin von uns bezahlt hat sie dieses recht nicht

diefackel, 17.01. 10:24

>emperor

1. Die Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, das nur unter bestimmte Prämissen eingeschränkt werden darf. Im von dir genannten Beispiel ist das nicht der Fall.
2. "Bevölkerungsgruppen" sind dafür nach unserer Rechtsordnung kein Kriterium, das unterliegt einer individuellen Beurteilung.
3. Das ist das eigentliche Problem, und du bist dafür ein gutes Beispiel. Deine Unwilligkeit, Fremde sachlich und als Individuen zu beurteilen, und deine fortgesetzte Missachtung der rechtlichen Grundlagen sind symptomatisch für Bürger, die sich zwar lautstark an Integrationsdebatten beteiligen, selbst aber wenig Affinität zum demokratischen Staat zeigen.

poli2, 17.01. 10:25

da hat sich der standard allerdings auch nur die Rosinen rausgepickt :-(

" ... Einen negativen Saldo weißt die Befragung für das Pensionssystem aus: Nur 24 Prozent glauben an eher förderliche Aspekte, 37 Prozent sehen eine Gefährdung. Dies lasse sich laut Anschober aber leicht widerlegen. Deutlich negativ ist die Stimmung bei Auswirkungen auf Sozialsystem und Arbeitsmarkt. Hier sehen 53 bzw 52 Prozent eher schlechte Auswirkungen, nur 15 bzw 13 Prozent eher gute."

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Ein-Drittel-der-Oberoesterreicher-in-der-Fluechtlingsfrage-unentschlossen;art4,2455582

und die umfrage-werte auf deren web-page sehen auch "etwas" anders aus.

diefackel, 17.01. 10:27

>poli2

Im "Standard"-Artikel ging es darum, das Klischee, die Österreicher hätten eine per se negative Haltung zu den Flüchtlingen, zu widerlegen. Dort wurde nirgends behauptet, die Österreicher würden alle Aspekte des Themas positiv sehen.

poli2, 17.01. 10:36

https://de.wikipedia.org/wiki/Medienmanipulation

;-)

pferdedung, 17.01. 10:36

@ fackel 10:03 - ich unterstelle nichts - ich vermute bestenfalls zeitlich befristet mal das eine oder andere - ist ja kein staatsverbrechen. und darüber hinaus, eine mögliche überirdische abstammung u. herkunft der menschheit bzw. ähnl. ursache für unser leben u. unsere existenz hier anzuführen, das sollte man auch nicht so achtlos beiseiteschieben, denn dafür spricht vieles, woran die heute tief in ihren schwierigkeiten verstrickte menschheit kaum zeit erübrigen kann, um sich damit zu beschäftigen. im weiteren sinn finde ich, auch dieser aspekt - od.besonders dieser aspekt - sollte berücksichtigung finden. irgendwie ist uns das leben mit allem drum u. dran doch geschenkt - oder ? deshalb müssten alle beteiligten u. beide seiten gegenseitigen respekt, achtung u. zusammenarbeit herbeizuführen gewillt sein. egal was uns die jeweiligen landesgesetze vorschreiben. beides kann man sicher vereinen, denke ich - und der gute wille müsste eben auf allen seiten vorhanden sein.

diefackel, 17.01. 10:40

>poli2

Wer sich von einem solchen simplen Artikel "manipulieren" lassen würde, müsste schon ein fester Trottel sein, und das dürfte nur auf eine sehr kleine Minderheit der "Standard"-Leser zu treffen.

emperor, 17.01. 10:56

fackel
1) blabla. heute ist ja alles menschenrecht, wurscht wie sinnlos bzw problematisch es auch ist. jeder glaubt, er kann überall hinrennen und dort genauso agieren wie daheim. dabei sind nur wir in at und ein paar anderen ländern so deppert, uns alles gefallen zu lassen und womöglich sogar noch zu supporten
2) stimmt. aber genau das ist ein grund, warum es so viele probleme gibt, womit wir eh schon bei 3) auch sind, nämlich dass die allermeisten gar nicht integriert werden sollten, sondern andere lösungen als die unterbringung in unserem land im vordergrund stehen müssen.

ronaldo34, 17.01. 11:04

immer wenn ich @diefackels Beiträge lese, erinnert er mich an Sheldon aus "The Big Bang Theory" :-)

diefackel, 17.01. 11:23

>emperor

ad 1. Nein, es ist nicht "alles" Menschenrecht, und ma von mir erwähnten Sachverhalt ist auch nichts neu.
ad 2. Um das zu ändern, müsste man die Demokratie abschaffen.
ad 3. Das ändert nichts am Thema.

emperor, 17.01. 11:24

Ronaldo
dabei ist er ganz wer anderer...

diefackel, 17.01. 12:17

>ronaldo34

Vom Typ her bin ich eher der Leonard. :-)

friedi82, 17.01. 12:21

kla und ozwickt?

emperor, 17.01. 14:54

fackel
hmm, ich kenn da jemanden anderen aus dem tv, der auf dich passt... ;-)

diefackel, 17.01. 14:56

>emperor

Deine diesbezüglichen Expertisen passen sicher gut auf eine Klotür. Bitte sie dort zu hinterlassen.

emperor, 17.01. 15:00

wär nix beleidigendes gewesen, echt nicht!

Muss sie?

40pips, 16.01. 20:05

Nein.

Antworten

grenzenlosgänger, 16.01. 20:27

richtig pips, sie muss nicht - und wird sie auch nicht.
Denn wenn nur Rechte (sprich Geld) eingefordert wird - und das von der entsprechenden politischen Seite - aber keinerlei Pflichten auferlegt werden dürfen - dann gibt es ganz sicher keine Integration. Dann gibt es - was jetzt abläuft.
Wenn man in Marrakesch durch die Souks läuft - überall junge Leute ohne Arbeit. Jetzt wurde dies importiert.

nichtnichts, 16.01. 20:37

" überall junge Leute ohne Arbeit. Jetzt wurde dies importiert. "

Nur bekommen sie jetzt bezahlt,quasi fürs Nichtstun ......

grenzenlosgänger, 16.01. 20:44

Laut dem österreichischen Innenministerium sollen derzeit bis zu 50 Personen pro Tag von den deutschen Behörden zurückgewiesen und nach Österreich zurückgeschickt werden, wie die Zeitung weiter berichtet. Diese Menschen würden dann in Österreich ein Asylverfahren erhalten. Allerdings läge die Zahl der täglich aus Deutschland nach Österreich abgeschobenen Personen bei rund 200 – mit steigender Tendenz. Auch sei Österreich bei Rückschiebungen und Zurückweisungen kulanter und sähe dies als "staatliche Leistung".
Angesichts dieser Zahlen – 200 pro Tag mit steigender Tendenz – muss Österreich in diesem Jahr mit mehr als 70.000 Asylbewerbern rechnen, die von den deutschen Behörden wieder zurückgeschickt werden. Zusätzlich zu jenen, die ohnehin schon in der Alpenrepublik um Asyl ansuchen. Damit dürfte Österreich 2016 mit weitaus mehr als 100.000 Asylanträgen zu rechnen haben. Soviel zur Obergrenze.

panagoulis, 16.01. 20:48

grenze:
DAS hast Du schon am 15.12.2016 19:35
wörtlich reingespammt - damals wie heute ohne Quellenangabe

panagoulis, 16.01. 20:51

ah, JETZT hab ich das Original gefunden:

das ach so "seriöse" Contra-Magazin des Querfrontlers Elsässer!

Ja mei......

panagoulis, 16.01. 20:56

außerdem ist dieser dubiose Artikel vom 11.01.2016!

Ja mei again.......

panagoulis, 16.01. 22:08

na, kommt nix mehr, Grenzi?

Aber so "arbeitet" Ihr eben
- man fragt sich doch stark, wieweit denn IHR
"integriert seid in unsere Zweite Republik Österreich"!

diefackel, 17.01. 09:20

Hinter dem "Contra Magazin" steckt laut Recherchen auf Facebook* angeblich der österreichische Rechtsextreme Andreas Keltscha, der dort unter dem Pseudonym André Eric Keller sein einschlägiges Gedankengut verbreiten soll. Im Impressum findet sich eine Tarnadresse in Uruguay. Es ist schon interessant, welche "Quellen" manche Leute hier als ihre "Beiträge" ausgeben.

*https://www.facebook.com/dubiosequellen/posts/449751748508576

panagoulis, 17.01. 10:14

ah ja
- danke, diefackel!
Ich verwechselte das mit "Compact",
einer ebenso dubiosen "Quelle"!

diefackel, 17.01. 10:17

>panagoulis

Verständlich, da gibt es kaum inhaltliche Unterschiede. :-)