Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Wie stark verändern sich die USA?" / Kommentaransicht

 	Zaun vor dem Weißen Haus

Wie stark verändern sich die USA?

Der scheidende US-Präsident Barack Obama übergibt am 20. Jänner die Macht an Donald Trump. Wie sieht das Vermächtnis Obamas aus? Was wird davon bleiben? Wie stark werden sich die USA unter Trump verändern?

zurück zur Debatte

2900 Beiträge

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Beiträge

Man muss ja Trump zugestehen, dass

bock, 12.01. 11:00

er Ausdauer hat. Er flog einige Male ordentlich auf die Schnauze, dennoch schaffte er es, immer wieder Millionen zu schäffeln.

Trump ist autoritär und duldet keinen Widerspruch. Das ist nahezu immer ein finanzielles Erfolgsmodell, sind doch die meisten Chefs Parade-Alpha-Tiere.

Dummerweise gibt es aber Menschen, die nicht unter seiner Fuchtel stehen, weil sie nicht für ihn arbeiten. Journalisten z.B.
Und das wird noch spannend - daher schmeisst er auch die Nerven weg, wenn jemand ihn zu kritisieren versucht.

Gleiches erlebt man in Gerichtsverhandlungen, wo CEOs vollkommen aus der Rolle fallen, weil ein Staatsanwalt oder Richter nicht auf ihrer Payroll stehen, und sie sich durch ihr Alphatiergehabe nicht beeindrucken lassen.

Als Unternehmer verdient er Respekt - und da kann er sich eher tiefe Tweets erlauben. Präsident ist aber ganz was anderes...
Eine Präsidentschaft ist keine Titti-TV-Show.

Antworten

ukglobal, 12.01. 11:04

"Als Unternehmer verdient er Respekt "
Als Unternehmer mit 6 Bankrotten und $4.4 Milliarden Schaden verdient er Spott, Hohn und Verbannung von Finanzmaerkten (was ja auch unter amerikanischen Banken so gehandhabt wird).

gandalf, 12.01. 11:05

Ich würde trotzdem Eintritt bezahlen, für eine Live Diskussion zwischen Erdogan und Trump.

bock, 12.01. 11:06

Unternehmertum ist nicht risikolos. Das sollte man auch in der "City of London" - wo Du angeblich fuhrwerkst, auch wissen.

Wenn ein Unternehmer pleite geht, dann spotten meistens als erstes die, in den geschützten Werkstätten, die noch nie im Leben Risiko genommen haben.

ukglobal, 12.01. 11:11

>>bock
Es geht um Groper Trump und sein Hinausposaunen von "genius business acumen" das es nicht gibt

bock, 12.01. 11:17

Darum geht es vielleicht Dir, davon steht aber in meinem Eingangsposting nichts.

ukglobal, 12.01. 11:24

Da ich wusste dass dein Erinnerungsvermoegen und Attention Span nicht ausreichen, habe ich den Zusammenhang im Kommentar ja erwaehnt. Du hast (faelschlich) das von ihm selbst reklamierte "genius business acumen" gelobt, und ich gleich wieder zurechtgerueckt.
"Als Unternehmer verdient er Respekt ..." ... und doch wieder ueberhaupt keinen Respekt

bock, 12.01. 11:26

Du brauchst ihm keinen Respekt zollen. Ich tue es sehr wohl. Und danke, aber ich verzichte gerne auf Deine "Belehrungen". Du kannst gar nicht wissen, was ich weiss oder auch nicht.

"Da ich wusste dass Dein..." ist schon mal ein vollkommener Griff ins Häusl.

gandalf, 12.01. 11:32

Jetzt ist er President Elect und bald Präsident der USA.

Seine unternehmerische Vergangenheit ist schon wichtig, aber es wird auch eine unternehmerische Zukunft geben für Trump, als Hobby wählte er ja bereits President.

Trump ist doch ein Familienunternehmen und bleibt es auch.
Also schaut Trump zumindest gleichermaßen auf das persönliche Wohl seiner Familie und auf die Interessen der USA.

Und diese Gewichtung sollte so nicht sein, da ein Präsident nun einmal zu erst auf die Interessen seines Landes schauen sollte, da das persönliche Wohlergehen seiner Familie sowieso gewährleistet sind.

ukglobal, 12.01. 11:33

>>bock
Du blamierst dich ja noch weiter, in dem du ihm "Respekt zollst" fuer die von dir festgestellten "Qualitaeten" des Patienten:
"Trump ist autoritär und duldet keinen Widerspruch."

Grossartige Eigenschaften eines Praesidenten... in Russland und Nordkorea.

bock, 12.01. 11:37

@uk: Ich empfehle, das Eingangsposting nochmals zu lesen - und auch zu verstehen. Vielleicht vermeidest Du dann weitere Blamagen Deinerseits. Du kannst aber auch gerne hier einen auf Trump-Tweets machen.

bock, 12.01. 11:39

@gandalf: Absolut d'accord. Nur ist das in den USA halt in den letzten Jahrzehnten immer so gewesen, dass diese Familien (sei es Kennedy, Busch oder die Kandidatin Clinton) ein Millionenbusiness als Familybusiness hatten.
Money First! war wohl die Devise derer aller.

sabre, 12.01. 11:55

bock, wer nach dem PC Auftritt Trump noch
Respekt zollt ist als unbelehrbar einzustufen.
Die Insolvenzen Trumps werden durch die
amerikanische Rechtslagen erleichtert. Nur muß
man sich die einzelnen Konkurse genauer ansehen. Unterm Strich 20 Jahre keine Steuern
gezahlt, 2 Miad Schulden angehäuft (statt 3,7
Forbes nur mehr 1,7 Bloomberg) Und wer sind
die Gläubiger ? Es geht hier nicht um Herr Lugner oder Haselsteiner, es geht um den Präsidenten der noch immer mächtigsten Nation
der Welt. Also Respekt für diesen Herrn habe
ich keinen (da ich seinen Hintergrund seit Jahren
kenne, nie gehabt)

zurück zur Debatte