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Wie sehr sind SPÖ und ÖVP unter Druck?

2017 soll kein Wahljahr für die SPÖ-ÖVP-Koalition werden. Wie sehr werden sich die Parteien voneinander abgrenzen? Wer wird die Themen vorgeben? Wie sehr sind SPÖ und ÖVP unter Druck?

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3401 Beiträge

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Beiträge

viennabird, 12.01. 10:38

Ich meine ja es ist schon viel zu spät, um Österreich noch aus der Dauerkrise bzw. aus dem Sog nach unten zu retten.

Die Regierungen der letzten Jahrzehnte, in den SPÖ und ÖVP ja immer mitmischten haben schwere Fehler begangen.

Es ging nie um das Wohl des Landes und der Bürger, es ging um Machterhalt, Parteiinteressen, Versorgungsjobs, Anlassgesetzgebung um Günstlingen zu helfen, etc. Die Zeit die dann noch blieb, wurde zum Streiten und gegenseitigen Anpatzen genutzt.

Man hat eine völlig unkontrollierte Flüchtlings- u. Zuwanderungspolitik betrieben und dabei die Bevölkerung völlig übergangen und überfordert.

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit hat tausenden Österreichern die Jobs gekostet, versprochen war das anders. Viele Jobs gingen an Osteuropäer die einfach viel billiger sind .............

Österreich hat sich völlig dem Deutschen- bzw. EU-Diktat unterworfen.

Im Bildungsbereich haben wir auch massiv versagt, was da teilweise aus den Grundschulen kommt (sehe das im Lehrlängsbereich bei Aufnahmeprüfungen....), ist ein Desaster und die nächsten Jahrgänge werden wohl nicht besser.

Massive --> Arbeitslosigkeit, Überschuldung, Integrationsprobleme, Abwanderung von Betrieben (die die neu kommen, bringen meist wenig Arbeitsplätze ......).

Wirklich gut geht es den Superreichen und denen die vom Staat erhalten werden, der arbeitende "Durchschnittsösterreicher" wird immer ärmer..........

Ich habe Österreich längst für die nächsten zwei Jahrzehnte abgeschrieben, ein großer Knall mit anschließenden Reformen wird zwangsweise kommen...........

Ach ja, den ganzen geschönten Statistiken, Studien, Berichten, ..... bzgl. Österreich glaub ich kein Stück..........

Antworten

nasowiso, 12.01. 10:49

viennabird: nicht vergessen die teuersten Jahre waren bei ÖVP-FPÖ Koalition. Ich sage nur Hypo. Geschichte nicht umdrehen viennabird.

skepsis, 12.01. 10:52

nasowieso
Er schrieb, dass die immer mitmischten. Dies gilt übrigens auch für die Hypo. Die Erweiterung der Landeshaftungen wurde dort einstimmig (!) beschlossen. Also beherzige bitte deinen eigenen Rat.

nasowiso, 12.01. 10:59

skepsis: Genau lesen! Die SPÖ mischte nicht mit in der Zeit der ÖVP-FPÖ Koalition. Bezüglich Hypo bitte nicht nur ein Detail herauspicken. Das war zu 90% die Schuld des Herrn Haider mit Unterstützung von Herrn Schüssel.

borekk, 12.01. 11:00

richtig Skepsis: eine neutrale Beurteilung ist aber den meisten Leuten nicht möglich, sie glauben an "ihre Partei" und plappern deren Slogans nach.

skepsis, 12.01. 11:15

nasowieso
Im Gegensatz zu dir erwähne ich derartige wichtige Details. Ursprung der Misere liegt sicher bei Haider. Aber die anderen sahen wohlwollend zu. Und die Folgekosten für den Steuerzahler entstanden erst durch eine Nacht und Nebel Notverstaatlichung. Mit der die Bayern gar nicht gerechnet haben. Und die Gläubiger wohl auch nicht mit einer 90% Quote aus der HETA.

Gefordert wurde der Hypo-Untersuchungsausschuss übrigens von FPÖ, Grünen und NEOS ...

https://www.parlament.gv.at/PAKT/AKT/SCHLTHEM/SCHLAG/215Hypo_UA.shtml

nasowiso, 12.01. 11:25

skepsis: Was wäre wenn. Ich gebe zu, daß ich nicht beurteilen kann ob richtig oder falsch oder teilfalsch gehandelt wurde. Wenn sich Finanzkapazunder darüber streiten, ob die Notverstaatlichung richtig oder falsch war, was soll ich dann darüber sagen der in keine Details involviert ist und war, aber du warst scheinbar involviert weil du es weißt. Der Untersuchungsausschuss hat riesige Mängel in der Beurteilung der Hypo hervorgebracht um nicht zu sagen wissentliche Falschbeurteilungen, aber nicht ob es mit Sicherheit bessere Wege als die Notverstaatlichung gegeben hätte

skepsis, 12.01. 11:38

nasowieso
Wenn du keine Meinung dazu hast, dann solltest du 10:49 eben nicht schreiben. Denn sonst gilt 11:00 von borekk.

Um eine HETA Quote von 90% zu hinterfragen braucht man übrigens kein Spezialwissen. Denn dass die Gläubiger bereits 50% ihrer Forderungen in den Büchern abgeschrieben hatten ist ja hinlänglich bekannt. Die 90% Quote verschafft denen in ihren Büchern also nun einen 40% Gewinn. Was logischer Weise die Frage aufwirft, ob nicht ein für den Steuerzahler wesentlich besseres Ergebnis erzielbar gewesen wäre. Und davon bin ich überzeugt.

nasowiso, 12.01. 11:52

skepsis: Du versteht nichts. Der Anfang vom Dilemma war, daß Haider die Bank als Selbstbedienungsladen geführt hat. Hier entstanden die Milliardenverluste die wir Steuerzahler jetzt bezahlen.
Ein Vergleich für dich. Ein Dieb stiehlt die Polizei fängt ihn und weil die Polizei nicht alles Diebsgut wieder findet ist ist die Polizei schuld am Einbruch. So deine Argumente zum Hyposkandal.

skepsis, 12.01. 12:05

nasowieso
skepsis 11:15 "Ursprung der Misere liegt sicher bei Haider."

Du solltest wirklich deine eigenen Ratschläge beherzigen. Also in Zukunft schön brav genau lesen. Du gibst zudem zu, dass du es nicht beurteilen kannst, nur um dann anderen erst wieder angebliches Unverständnis zu attestieren ...

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