Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Was tun gegen die Luftverschmutzung?"

Rauchschwaden über einer Fabrik

Was tun gegen die Luftverschmutzung?

Vor allem im Winter sind besonders Großstädte - nicht nur in China, sondern auch im Westen - oft einer sehr hohen Feinstaubbelastung ausgesetzt. Die Politik ist sich der Problematik wohl bewusst. Warum bleiben Klimaziele Lippenbekenntnisse? Wie kann jeder Einzelne zur Feinstaubreduktion beitragen? Was tun gegen die Luftverschmutzung?

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902 Beiträge

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Forum

"Schadstoffvignette"

kurtkant, 18.01. 21:54

Diese Maßnahme ändert gar nichts, denn die älteren Fahrzeuge werden ganz von alleine immer weniger. Sie ist eine Förderung für die Automobilindustrie, besonders die der LKW-Hersteller.
Es bringt überhaupt nichts, wenn mehr als 20 Jahre alte Fahrzeuge in Paris nur noch nachts fahren dürfen. Wieviele betrifft das? Heuer, im nächsten Jahr usw.?

Man unterstützt die KFZ-Industrie, anstatt Bahnanschlüsse leistungsfähig auszubauen, Gleisanlagen instandzusetzen anstatt sie abzureißen, wie dies in Ö vielerorts geschieht.

Aber Feuerwerke machen, das können wir, zu Silvester, zu Geburtstagen, zu Eröffnungen usw. (ich musste darauf noch einmal hinweisen, weil deren Schadstoffausstoß immens größer ist, als ein paar alte Autos, die noch fahren).

Antworten

Neue Gesetze natürlich

satiriker, 18.01. 14:41

den jedes Gesetz das eingehalten wird ändert auch die Rahmenbedingungen und schafft massenhaft JOB`s.

Nur Lobbyisten und politisches abhängiges Gesindl welches immer nur Ausnahmen für Günstlinge schafft, verhindert eine aktive Verbesserung unserer Umweltbedingungen !!!

Antworten

Der LKW ist also sauberer als der PKW,

touren, 18.01. 07:30

dann bitte alle LKW aus dem Ostblock verbannen, denn hier sind EURO 5+6 LKW mit einer Software manipuliert die eine Einspritzung von Ad Blue verhindert und damit auf EURO 3 zurückfällt, soweit zum sauberen LKW

Antworten

lovlyperson, 18.01. 10:03

Die Ost-Europaeischen LKW sind oft moderner als die West-Europaeischen

emperor, 18.01. 10:03

der transit gehört sowieso massiv eingeschränkt. ist ja unfassbar, was teilweise klumpert hin- und hergefahren wird!

lovlyperson, 18.01. 10:03

Genau. Auf die Eisenbahn mit der Fracht!

touren, 18.01. 11:34

@lovly.., was nützt der modernste LKW wenn er manipuliert ist und kein AdBlue einspritzt, haben sie gerade in Frontal 21 gezeigt, wenn du willst schicke ich dir etwas.

helikopter, 18.01. 11:56

Will man wirklich Fracht vom LKW auf die Schiene bringen, so wäre ein erster Schritt, die - völlig unverständliche - steuerliche Begünstigung von Diesel gegenüber Benzin schleunigst zu beenden.
Diese Besserstellung macht zwar bei uns "nur" knappe 9 Cent/Liter aus, aber beim Nachbar Deutschlands sinds an die 20.

In den USA - Umwelt-Prügelknabe No 1 - wird Diesel & Benzin gleich hoch besteuert - ergo ist - der Kosten-Wahrheit entsprechend - Diesel deutlich teurer (!), es gibt keine Problem mit amerikanischen Diesel-PKW - denn die ham keine - und 40 % der Fracht geht per Schiene* - in EU-Europa weniger als die Hälfte...

*aus der Frosch-Perspektive oftmaliger US-Aufenthalte : die bei uns auf Autobahnen üblichen LKW-Kolonnen gibts dort eher selten...

ösirepublik, 18.01. 16:10

auch wenn du es noch so oft p(r)ostest, es ist falsch:
"In den USA - Umwelt-Prügelknabe No 1 - wird Diesel & Benzin gleich NIEDRIG besteuert - ergo ist - der Kosten-Wahrheit entsprechend - Diesel deutlich BILLIGER" .. .. wie in Europa ...

ösirepublik, 18.01. 16:11

vieleicht ist auch der Zug in USA billiger (weil privat?)

touren, 19.01. 06:48

@heli.., du schreibst immer von deinem Amerika, dann übernehmen wir doch einfach auch die Preise, € 0,63/pro Liter, wäre doch was.

Wenn EU Steuern, dann bitte vom Flugbenzin.

blumenstrauß, 17.01. 21:25

Expertengruppe schlägt EU-Steuern vor
Eine Expertengruppe unter Leitung des früheren italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti hat eine tiefgreifende Reform der EU-Finanzierung vorgeschlagen. Mit einem heute veröffentlichten Bericht wirbt sie unter anderem dafür, der Europäischen Union zu mehr eigenen Einnahmequellen zu verhelfen.
Dies könnten beispielsweise eine EU-Körperschaftsteuer, eine Stromsteuer oder eine CO2-Abgabe sein. Gleichzeitig betonen die Autoren, dass die neuen Eigenmittel für den Verbraucher keine Mehrbelastung darstellen dürften. Nationale Steuern müssten also gesenkt werden.
Das EU-Budget wird derzeit zum größten Teil durch Beiträge aus den Budget der Mitgliedsstaaten finanziert. Wie viel Geld ein Land zahlen muss, hängt vor allem von seiner Wirtschaftskraft - genauer dem Bruttonationaleinkommen - ab. Andere Einnahmen spielen eine vergleichsweise geringe Rolle. Sie kommen zum Beispiel aus Zöllen, die bei der Einfuhr von Erzeugnissen aus Nicht-EU-Staaten erhoben werden.
Die EU-Kommission will die Empfehlungen der Expertengruppe nun bei den Vorarbeiten für den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der EU berücksichtigen. Monti und seine Mitstreiter sind davon überzeugt, dass das EU-Budget durch eine Reform transparenter, einfacher und gerechter werden könnte.

Antworten

Geschäft mit guter Alpenluft machen

dergrossenagus, 17.01. 13:54

für was haben wir da haufenweise Berge mit Almen???

Ein paar Kompressoren hinstellen, d´Luft in Sauerstoffflaschen packen und nach China, Indien und zu d´Amis verkaufen.

Da kann man sich deppert verdienen!!!

Antworten

Swiffer

übrigens, 16.01. 22:01

Staubmagnet Staubfang-Tücher, am besten gleich in der günstigen Doppelpackung ...

Antworten

was hat der diesel,....

rasmuachl, 16.01. 13:43

....mit den betrügerischen abgaswerten der erzeuger zu tun ?,...

Antworten

derneuealte, 16.01. 14:50

Weil rein physikalisch der Russ und die Stickoxyde nicht komplett auf Grenzwerte gedrückt werden können, ohne dass der Motor eigentlich unwirtschaftlich ist. Jetzt "mussten" sie halt tricksen.

prisma, 16.01. 15:06

Betrug ist Betrug
oder doch nur tricksen und sündigen
Die Größe machts ---

rasmuachl, 16.01. 18:50

also wird der diesel "enthaftet" ?,..und die gauner gehen auch frei !
...hauptsache wir sind wieder beschäftigt worden

it21, 17.01. 18:18

Weil früher war der Dieselmotor immer sauber
und hat als Abgase nur Wohlgeruch abgegeben.

Dann kam VW mit der Schwindelsoftware....

solidstate, 18.01. 11:02

it21
Ob du es glaubst oder nicht, aber alte Diesel waren weniger gesundheitsgefährdent als moderne. Der VW-Konzern war Vorreiter bei den modernen Dieselmotoren.
Das hab ich schon vor bald 25 Jahren auf der TU gehört ("je höher der Wirkungsgrad, desto schädlicher die Abgase beim Diesel"). Damals wurde die Frage gestellt wie darauf zu reagieren sei. Mittlerweile wissen wir wie VW reagiert hat.

wenn der benziner,...

rasmuachl, 16.01. 12:52

..zu einen erschwingliche preis das selben drehmoment auf die nasse wiese bringt, bin ich dabei,...sonst muß ich weiter mit`n diesel mein boot ziehn

Antworten

helikopter, 16.01. 13:38

>ras : so zwischen der Kurbelwelle und den Antriebsrädern ein
Untersetzungs-Getriebe eingebaut ist, hast an den Antriebsrädern (!) bei gleich starken Motoren das gleiche Drehmoment....

rasmuachl, 16.01. 13:41

bin morgen bei dir,...a flex host e ?

helikopter, 16.01. 13:54

aber ja doch ! - i bin seeeehr flex-ibel...*g*

derneuealte, 16.01. 14:53

So schwer kann ein Boot gar nicht sein, dass man es mit einem Benziner nicht ziehen könnte. Zumindest nicht mit Führerschein B plus Code 96.

ösirepublik, 16.01. 17:31

@helikopter ..
gleich starke Motoren haben gleiches Drehmoment .. ?
wie immer ahnungslos ...
ein Benziner bringt maximal Leistung bei 5.000 touren, ein LKW-Diesel bei 1.500 u/min ... unterschied im Drehmoment ? maximal !

helikopter, 16.01. 18:15

>ösi : I gibs auf ! - ich sprach doch ausdrücklich vom Drehmoment an den ANTRIEBSRÄDERN !!!

emperor, 16.01. 18:19

ösi
die anderen ahnungslos nennen uns selbst eigenartige aussagen machen. naja...
was ist jetzt konkret "stark" bei dir?
unterm strich kommt es auf die radzugkraft an, wie ein kfz beschleunigt. die kommt natürlich als drehmoment vom motor über das getriebe auf das antriebsrad.
grob gesagt: zugrunde liegt natürlich das drehmoment, welches von der kurbelwelle erzeugt wird. daraus ergibt sich die leistung abhängig von der drehzahl (p=m * omega). omega ist die winkelgeschwindigkeit und da steckt hauptsächlich mal die drehzahl drinnen. dh aus drehzahl kann man bei geringem drehmoment doch recht viel leistung erzeugen und das geht dann auch gscheit voran. einen wesentlichen anteil leistet hier auch das getriebe, den daraus resultiert ja schlussendlich die kraft am antriebsrad.

einer meiner autos (benziner, hochdrehzahl) bringt seine nennleistung übrigens erst im bereich über 7500min-1. nicht bei 5000, wie du behauptest. gibt halt wesentliche unterschiede auch zwischen motorcharakteristika.

emperor, 16.01. 18:19

heli
lass gut sein. manche interessieren sich halt nicht für so zeugs ;-)

ösirepublik, 16.01. 18:30

für die zwei Lego-Motorbastler ..
leistung ist drehmoment mal drehzahl ....
also: wer viel Drehzahl braucht (Benziner) hat eher weniger Drehmoment ... bei gleicher leistung ..
ein Diesel zieht ab 1.000 /min eben besser durch ....
auch deswegen ist der Verbrauch geringer ..

ösirepublik, 16.01. 18:32

drum heulen die Benziner auch mehr beim Anfahren ..

helikopter, 16.01. 18:46

>ösi : letzter Versuch : Stell Dir vor, Du fährst mit einem Fahrrad mit Gang-Schaltung bergauf - mit gleichbleibenden 10 km/h - soweit, so klar !? - und egal obst jetzt mit relativ wenig Tret-Kraft schnell haxelst weil die Kette vorne über den kleineren und hinten den größeren Zahnkranz läuft - oder vice versa - das Drehmoment am Hinterrad (!) bleibt dasselbe !

rasmuachl, 16.01. 18:55

ösi,...dann slip halt einmal ein 3 tonnen-boot mit 5000touren
...derneuealte,....e zu b...7 tonnen gesamtgewicht ! sagt dir das etwas ?,.....nein ? ...dann schlaf weiter

emperor, 17.01. 09:35

ösi
"leistung ist drehmoment mal drehzahl ...."
das gleiche habe ich grundsätzlich geschrieben, nur halt physikalisch korrekt und nicht auf basis 2. klasse hauptschule. dass du den rest ebenso nicht verstehst, dafür kann nun wirklich keiner was. du kannst ja versuchen, die thematik mal ein bisserl zu googeln und vielleicht sogar zu verstehen. wünsche gutes gelingen! nochmal kurz zur zusammenfassung: dass die turbodiesel (turbobenziner im übrigen auch) bei niedrigen drehzahlen bereits viel drehmoment produzieren steht ja ausser frage, aber das ist nicht der einzige notwendige parameter für ein kfz das "gut geht". du reisst hier manche dinge einfach komplett aus dem zusammenhang...

emperor, 17.01. 10:12

ösi
helis vergleich ist vielleicht nachvollziehbar. der langsame treter mit viel kraft is der diesel, da ja dieser ein niederigeres drehzahlniveau besitzt als der benziner und daher das getriebe entsprechend länger übersetzt ist. Hingegen ist beim benziner die getriebeübersetzun kürzer, weswegen er aber sein geringeres drehmoment besser hochwandeln kann. Aus dem drehzahlniveau ergibt sich (neben grundsätzliche effizienterer arbeitsweise des diesels) natürlich auch noch ein gewisser verbrauchsvorteil. Dennoch, um beim thema zu bleiben, ist der diesel eine abgasmässige katastrophe und in keinster weise legitimierbar. Wer wie ich ausserdem noch ganz gerne ein bisserl auf einen agilen und lebendigen motor wert legt, kommt um einen leistungsstarken benziner nicht herum. Das ist einfach so!

ösirepublik, 18.01. 16:17

genau ..
und deswegen der doppelte Hubraum mit dem doppelten Verbrauch, beim Benziner ...
"beim benziner die getriebeübersetzun kürzer, weswegen er aber sein geringeres drehmoment besser hochwandeln" und daher auch mehr Schalten muß ... während der Diesel besser durchzieht, und beim Überholen nicht schalten muß (jaulender Benziner) ...

ösirepublik, 18.01. 16:18

@rasmuachl ... zeig mir ein 7 To Gespann mit benzinmotor ...

ösirepublik, 18.01. 16:28

an die matador- & lego-Meister ..
guck dir mal den Drehmomentverlauf eines Benziners an ...
da gewinnst nichtmal einen Ampelstart gegen einen gleichstarken Diesel (mit halbem Hubraum und halbem verbrauch) !

ösirepublik, 18.01. 16:31

"(neben grundsätzliche effizienterer arbeitsweise des diesels) natürlich auch noch ein gewisser verbrauchsvorteil."
ein "gewisser" verbrauchsvorteil von 30-40% ...
ein PKW mit Benziner ca 12 lt/100 km mit 2 to Eigengewicht,
ein 30 tonner mit Diesel nur 30-40 lt Verbrauch !

Was tun gegen die Luftverschmutzung?

geradewohl, 16.01. 06:48

Weitermachen wie bisher?

Antworten

Reduzieren wir doch die Feinstaubbomben!

kurtkant, 15.01. 23:41

Wie ich schon sehr oft zu unterschiedlichen Themen, doch sachbezogen, gepostet habe:
Verzichtet auf Feuerwerke! Kauft dieses Zeug bitte nicht! Fackelt es bitte nicht ab!
Man erlässt Nichtrauch-Bestimmungen in Gasthäusern, aber jedes Feuerwerk hat einen vielfachen Schadstoffausstoß, dass dagegen ein verrauchtes Wirtshaus ein Luftkurort ist!
Wer immer über Abgas-Fälschungen jammert und über die Raucher (ich bin NR), der soll bitte auch niemals ein Feuerwerk anzünden oder es gut heißen.

Antworten

lokivonasgard, 16.01. 00:14

Nicht böse sein, aber wie oft willst du das nun noch posten?

helikopter, 16.01. 00:30

hast ja grundsätzlich recht - aber diese Knallerei passiert an weniger als
1 % der Jahres-Tage, während die völlig kontraproduktive Diesel-Förderung an 365 Tagen eines Jahres stattfindet !

- und seh grad dass Sir loki auch no ned im Bett is !?

lokivonasgard, 16.01. 11:01

@helikopter, 16.01. 00:30
Ja, hatte noch was für die Arbeit zu erledigen und so als Betthupferl hab ich halt noch mal reingeschaut ;o)

Tatsachen

paco, 15.01. 14:25

Abgasgrenzwerte sind in der EU genau geregelt, d.z. gültige Norm ist Euro 6b, ab Sep 6c

European emission standards for passenger cars (Category M*), g/km

Nachzulesen unter dem folgenden Link:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm

Das bedeutet also gem. Gesetzgebung für,
CO ...Benziner dürfen die doppelte Menge Kohlenstoffmonoxid ausstosen.
HC ... Diesel dürfen 170 mg/km Kohlenwasserstoffe und Stickstoffoxide ausstosen statt 100 für Benziner
NOx ... Diesel duerfen 80 mg/km ausstosen statt 60 für Benziner
PN ... Benziner dürfen ca 10% mehr Partikel ausstossen als Diesel

CO2 und Verbrauch sind leider nicht geregelt in der Abgasgesetzgebung. Es ist aber allgemein anerkannt das CO2 der Hauptverursacher des Klimawandels ist.
Diesel verbrauchen ca 25% weniger als Benziner, daher ist auch CO2 um mindestens 25% niedriger.

Im Summe ist der Diesel also eher besser.
Bei den viel diskutierten Partikeln ist der Diesel den Benzinern längst überlegen. Benziner werden das PN Limit nur erreichen wenn sie auch Filter einbauen.
Die Politiker sollte sich etwas erkundigen, oder andere Berater suchen.

Moderne Diesel zu verpannen bedeutet mehr CO2 und mehr Partikel.
Sinn machen würde nur die alten Stinker aus dem Verkehr zu nehmen.

Antworten

0921, 15.01. 15:13

"Es ist aber allgemein anerkannt daß CO2 der Hauptverursacher des Klimawandels ist !"
Frage : Welcher Klimawandel? Seit 150 Jahren ist das Klima außerordentlich stabil ! (Quelle Physik Nobelpreisträger)

0921, 15.01. 15:18

Ivar Giaever heißt der Mann !

paco, 15.01. 15:36

dieser fragwürdige Nobelpreisträger ist aber ziemlich alleine mit seiner Meinung, er wird für seine Stellungnahmen zum Klimawandel auch heftig kritisiert da er sich nie mit diesen Thema beschäftigt hat. Er hat jetzt sicher gute Chancen auf einen Beraterjob bei Drump, der zweite Experte der nicht an Klimawandel glaubt

0921, 15.01. 15:42

Photovoltaik - Ja !
CO2 Steuer - NEIN !

helikopter, 15.01. 15:54

>paco : "Diesel verbrauchen ca 25% weniger als Benziner, daher ist auch CO2 um mindestens 25% niedriger" : leider nein ! - denn hier wird der Verbrauch in Liter (!) gemessen und dabei nicht berücksichtigt dass 1 Liter Diesel in etwa 13 % schwerer (!) als die gleiche Menge Benzin ist - also auch im gleichen Verhältnis mehr Kohlenstoff verbrannt wird und sich dementsprechend auch die Menge des daraus resultierenden C02 bemisst - näheres hier :
http://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/12059/ist-diesel-effizienter-als-benzin-was-genau-ist-der-unterschied/

Nachsatz : warum diese altbekannte Tatsache in (fast) allen "Diesel" - Diskussionen "vergessen" wird, das verstehe wer will !

ösirepublik, 15.01. 17:44

der Verbrauch hat nix mit dem Energieinhalt zu tun ..
der Diesel ist aus mehreren Gründen wirtschaftlicher, nicht nur wegen des dauernd geposteten Mehrinhaltes von 10% ..
der Diesel verbrennt wirtschaftlicher , erzeugt weniger Abwärme als der Benziner und hat wesentlich mehr Drehmoment, wie der Benziner, weswegen der Dieselmotor bei allen LKWs, Traktoren, Generatoren, Bussen, Baggern, Lokomotiven etc .. eingesetzt wird ..
der (Preis) Vorteil ist gut 30-40% zum Benziner !

helikopter, 15.01. 17:48

>ösi : wennst meinst....:-)) - übrigens beträgt der Mehrgehalt an kalorischer Energie ned 10 sondern 13 %
Ja, bei Schwerfahrzeugen macht Diesel genauso "Sinn" wie er bei PKW eher un-sinnig ist - da haste recht.

ösirepublik, 15.01. 17:49

auch der PKW geht besser und braucht weniger ....
wenn der Super bei uns auch nur die Hälfte kosten würde, wie bei den Amis, dann hätten wir nicht ganz so viele Diesel-PKWs ..

helikopter, 15.01. 18:03

>ösi : guck Dir mal das an :
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/diesel-pkw-stossen-teils-mehr-stickoxide-aus-als-lkw-a-1128839.html
- schon möglich, dass sich Diesel aus der Frosch-Perspektive der Diesel-Pkw-Fahrer rechnet - nach dem Floriani-Prinzip "was ich mir erspar ist mein Bier ! - aber den Dreck den mein "sauberer" Diesel ausstößt, den mögen andere einatmen !"
Zusatz-Info I : in den USA ist Diesel - weil - im Gegensatz zu EU-Europa - steuerlich nicht privilegiert, deutlich teurer als Benzin - ergo gibts praktisch keine Ami-Diesel-Pkw.
Zusatz-Info II : fair berechnet, machen die Treibstoffkosten nur ca. 20 % der gesamten aus - oder eher noch weniger.

paco, 15.01. 18:49

die 13% mehr Energie bei Diesel stimmen natürlich.
Leider wird die technisch genauere Verbrauchseinheit g/kWh kaum verwendet.
In g/kWh erreichen moderne Diesel 200 und die besten Benziner ca 230 im PkW Bereich. Also im idealen Betriebspunkt ca 15% mehr für den Diesel.
Dazu kommt das der Diesel bereits bei niedrigeren Drehzahlen ein viel besseres Moment hat. Das führt in der Praxis zu weiteren Verbrauchsvorteilen.
Grössere Motoren erreichen noch bessere Werte, ca. 180 bei LkWs und bis zu 160 g/kWh bei grossen Schiffsdiesel.
Bzgl Verbrauch und CO2 gibt es also praktisch keine Alternative zum Dieselmotor.

helikopter, 15.01. 19:14

"paco" kennt sich offensichtlich aus - keine Frage !
OK, dass Diesel bei grösseren Motoren OK ist weiß ich auch als bekennender Hobby-Techniker - wie ich auch annehme, dass ihm die Problematik bei den NOX-Emissionen realer Fahrbetrieb : von den Auto-Firmen "mit"- redigierten Prüf-Normen - bekannt ist - und das "passt" durchaus zu dem hier gestellten Forums-Thema.

Weithin unbekannt scheint zudem, dass das Steuer-Privileg in anderen EU-Ländern - konkret denk ich an Deutschland - noch wesentlich heftiger ausfällt - und aus meiner Sicht keinerlei Berechtigung hat !

bastiat, 15.01. 20:13

Hier die NOx Emissionswerte eines modernen US muscle car :
http://www.nextgreencar.com/emissions/make-model/ford/mustang%20fastback/
In Europa dürfen Diesel PKW nach Euro 6 beinahe das Vierfache davon ausstoßen.
USA betreibt Gesundheitsschutz auf Kosten von CO2 Ausstoß. Europa betrieb Klimaschutz auf Kosten von Gesundheitsschutz.
Zur Erinnerung. Gesundheitsgefährdend sind die Stickoxide. CO2 stellt keinerlei direkte Gefahr für die Gesundheit dar, wird aber für die Klimaveränderug mitverantwortlich gemacht.

helikopter, 15.01. 20:27

- auch poster "bastiat" scheint den Überblick zu haben...

ösirepublik, 15.01. 21:04

das Steuerprivileg hat eindeutig der Benzin in Amerika ....
während der Unterschied in Ö sehr dürftig ist, nämlich wenige cent pro Liter ..
der Super ist in Deutschland sogar um 20 cent teurer als Diesel ..
also gilt der Benzin in Ö auch als Subventionsempfänger ...

helikopter, 15.01. 21:16

>ösi : eine Antwort für Deinen Papierkorb :
- in Österreich macht das Diesel-Privileg "Minder-Besteuerung" fast 9 Euro-Cent aus, in Deutschland an die 20 - wohingegen m. W. in den USA beide Treibstoffe gleich (!) hoch besteuert werden - aber lass Dir nur nicht Deine wohlerworbene Meinung durch Fakten stören !

ösirepublik, 15.01. 21:44

wieder falsch ..
kommt auf den Standpunkt an ..
in den USA sind beide nicht "gleich hoch" sondern "gleich niedrig" besteuert !
also zwischen $ 0,55 und 0,64 kosten !

ösirepublik, 15.01. 21:45

in den USA werden also Diesel & Super subventioniert !

ösirepublik, 15.01. 21:47

"Zusatz-Info II : fair berechnet, machen die Treibstoffkosten nur ca. 20 % der gesamten aus - oder eher noch weniger."
auch ein Rechenfehler, weil es kommt auf die gefahrenen Kilometer an .
wenn man im Jahr nuir 6.000 km fährt, ist deine Rechnung richtig, wenn man 50.000 km fährt, machen die Spritkosten 90% der Autokosten aus ... daher auch mehrere hundert Euro Ersparnis

helikopter, 16.01. 00:43

>ösie : food for thought :
"So beträgt der Anteil des Wertverlustes an den monatlichen Kosten beim VW Golf Trendline 1,6 BMT TDI exakt 50 Prozent. Zum Vergleich: Die Monatsausgaben für Kraftstoff fallen bei dem Mittelklassewagen, der neu um 23.190 Euro zu haben ist, nur mit rund zwölf Prozent ins Gewicht."

http://autorevue.at/versicherung/der-kosten-check-was-kostet-autofahren-wirklich

"Fakt der Woche Die wahren Kosten eines Kilometers Autofahrt"http://www.zukunft-mobilitaet.net/2487/strassenverkehr/die-wahren-kosten-eines-kilometers-autofahrt/

- aber wie schon w. o. konzediert : lass Dir nur nicht Deine wohlerworbenen Vorurteile durch Fakten stören !

emperor, 16.01. 14:47

bastiat
absolut korrekte zusammenfassung! wir verstinken uns unseren unmittelbaren lebensraum auf basis seltsamer co2 hypes. das ist eigentlich unglaublich!

emperor, 16.01. 14:53

ösi
wer im jahr 50tkm mit seinem (privat)auto fährt, macht definitiv etwas falsch. entweder er wohnt oder arbeitet am arsch der welt. bei firmen kfz ist es ja dann auch wieder wurscht, was die fahrerei kostet. zumindest bei mir war das immer so.
ich fahr übrigens eher wenig und zahl meist alleine für versicherung und vor allem motorbezogene steuer mehr als für den sprit pro jahr.

ösirepublik, 16.01. 17:35

aber erklär das mal einem heli ...
der hat noch Probleme zwischen Fixkosten und kilometerabhängigen Kosten zu differenzieren ..

ösirepublik, 16.01. 17:37

@heli : du mußt deine links auch selber lesen :
"Die Berechnung stellt auf Neuwagen ab, die über fünf Jahre hinweg jährlich 12.000 Kilometer gefahren werden"

Es gibt keine Luftverschmutzung...

effenbeisser, 15.01. 07:59

das ist genauso eine Erfindung wie der Klimawandel!!! Wir sollten unbedingt uns ein Beispiel an den gescheiten Amis nehmen!! 600PS-Pick-UPs für 100m fahren!! Erzeugt erstens kaum einen Schadstoffausstoss und zweitens friert den meisten Damen ja so schrecklich bei den jetzigen arktischen Temperaturen und drittens kann man wohl kaum verlangen, dass man sich einen Liter Milch selber heim schleppt!!! Hach irgendwie müssen wir schon alle ein sehr karges und entbehrungsreiches Leben führen!!!

Antworten

matschgerant, 15.01. 08:37

Weiß nicht, was die Ironie soll, es könnte bei so einer Milchpacklexpedition ja jederzeit irgendwo im Outpack ein im Treibsand versunkenes geschütztes Nashorn rauszuziehen sein. Was täte man da ohne gescheits Auto?

apophis, 15.01. 08:49

Ja sicher, bei der kurzen Strecke rinnt das Benzin zum Teil noch flüssig aus dem Auspuff, weil die Verbrennung in den Zylindern noch nicht auf touren ist.

effenbeisser, 15.01. 09:03

Was diese Ironie soll?? Ich bin mir sicher es gibt hier einige die das lautstark beklatschen und gar keine Ironie erkennen!!

ironimo, 15.01. 09:05

Aber nein, wir haben nur die Luftverschmutzter, so es der Luft egal ist ob da noch allerhand Dreck mit dabei ist. Sie wird das Zeug schon wieder los werden und die Leidtragenden leben im Balkan und weiter Richtung China. Die bekommen auch von den Amis den ganzen Dreck ab. So dürfen die einen und wir fest weiter stinken und die da unten ersticken im Dreck. In gut zwanzig Jahren gibt es keinen Gletscher mehr in den Ostalpen und mittlerweile rinnt auch der Dreck mit ins Tal, dorthin wo noch etwas von einer "heilen Welt" sein sollte.

effenbeisser, 15.01. 09:20

Ironimo- wär mir neu das der Jetstream von Ost nach West zieht!! Den dreck von den Amis bekommen schon wir ab!!

ironimo, 15.01. 09:30

Wenn du die Weltkarte gesehen hast und die Erläuterungen dazu gelesen hast wird wohl klar sein dass die große Masse an giftigen Feinstaub sich in Fernost nieder lässt. Dann kommt der Orient und der Balkan. Bei uns bekommt der Norden einiges ab, aber kein Vergleich wie gesagt. Es zieht natürlich von West nach Ost. Nur, wann kommt der Dreck zum Boden. Und das bestimmen die Winde und die Temperaturen.

ironimo, 15.01. 09:39

Auch einige Wiener Bezirke haben eine relativ gute Luft und das liegt wiederum an den Strömungen, wo im Gegensatz die Leute an der Donau schon schwer zu schnaufen haben. In Klosterneuburg hat man die durchschnittlich, schlechtesten Luftwerte, was Österreich betrifft,gemessen.

effenbeisser, 15.01. 09:44

Das ist ja auch klar dass sich der Großteil des Feinstaub in China herunter kommt. Er wird ja auch dort produziert und China ist groß! Aber wenn es schon allein zw Wiener Bezirken zu Unterschieden in der Luftqualität kommt, wie soll dann der Staub aus den USA gegen den Jetstream zig tausende Kilometer in China landen??

ironimo, 15.01. 09:47

Den Beweis dass die Amis den Dreck mit dem Wind nach Osten schicken liefern mir als Fotograf und Schreiber, die Tausenden Fotos in der Fotocommunitiy. Wunderbares Wetter vielerorts und saubere Luft, und natürlich traumhafte Bilder, auch ohne Photoshop.

ironimo, 15.01. 09:50

Genau du sagst es, dort wo schon Dreck ist will der andere auch noch hin. Die Wissenschaftler sind wohl so gescheit zu unterscheiden was hausgemacht ist oder eingetragen wird.

lokivonasgard, 15.01. 10:06

@ironimo, 15.01. 09:47
Dir ist schon klar, dass es auch noch andere Feinstaubverursacher gibt, außer den Amerikanern?

Wie Effenbeißer zurecht anmerkt, landet der meiste Feinstaub auf den USA im Atlantik oder in Europa, siehe den Beitrag http://orf.at/stories/2359811/2359818/

Offenbar ist der Pazifik breit genug, dass da wenig drüberkommt aus China in die USA (siehe die Westküste der USA). Allerdings kannst du schön an Japan und Korea sehen, wo ein großer Teil des chinesischen Feinstaubs bleibt.

effenbeisser, 15.01. 10:16

Nach Osten schicken ist aber sehr relativ weil von den USA aus der ganze Rest der Welt im Osten liegt, wenn man es so sehen will!! In China landet der dreck aus der USA definitiv nicht!!

ironimo, 15.01. 11:37

loki....
Nein, es schwebt einer in güldenen Sphären und träumt von der heilen Welt. Als notorischer Spaziergänger hört einer täglich dieses Narren-Spektakel das die Auto fahrenden Fetischisten so aufführen. Krieg auf der Strasse und das alles weil "Virus Auto" die Leute nicht mehr normal denken oder handeln lässt. Frage mich wie lange es noch dauern wird bis groß und klein von der Benzin und Dieselseuche befreit sind.

it21, 15.01. 12:07

600PS-Pick-UPs für 100m fahren ?

Das ist doch gar nichts!
Ich kenne dort jemanden, der benutzt für
derartiges seinen Hubschrauber....

effenbeisser, 15.01. 12:59

It- bei der Dummheit der Leute würde mich das jetzt auch nicht überraschen?!

ironimo, 15.01. 19:17

In unserem Kuhdorf, mit Verlaub, fahren die Oldies und andere Urlauber mit ihren Boliden jeden Tag um die Zeitung, und die gibt es gratis am Bahnhof. So sieht der Fußabdruck der Zeitung "Heute" ganz miserabel aus, wo diese Untugend überall dort grassiert, wo dieser Fetzen angeboten wird.

lokivonasgard, 15.01. 22:32

@ironimo, 15.01. 19:17
Na wie clever, die verfahren für 2 EUR Sprit, um sich eine Gratis-Schrottzeitung besorgen, dabei würden sie für weniger Geld eine brauchbare bekommen, frei Haus... Obwohl, die würde in einem Kaff vermutlich von einem Boten gebracht werden, der für 10 EUR Sprit verfährt...

ironimo, 16.01. 06:28

Meine Presse kommt mit der Post und wie für viele andere und von etwas Aufwand kann man reden. Aber das wird wohl, was den Sprit anbelangt, nicht der Rede wert sein.
Ob da zwei Euro Sprit für "Heute" reichen wage ich zu bezweifeln wo da bei manchen schon an die 20 Kilometer zusammen kommen.

renardo, 15.01. 01:31

Jeder weis was zu tun ist, aber solange die Politik am Gängelband der Stinkerautoherstellerlobby hängt ist es müssig darüber nachzudenken.

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ironimo, 15.01. 09:14

Und in vorderster Reihe der Herr Mitterlehner, der schön brav das nachsagt was die Strategen in der Wirtschaft ihm so vorgeben. Nicht umsonst steht er gerne wie ein Fragezeichen herum und überlegt was er denn als nächstes dem Fussvolk alles so umhängen könnte. Wäre einer ein Hund er würde als Antwort den Fuss heben...

bitte,...

rasmuachl, 14.01. 20:50

...zieht s alle in die städte,...bauts, wohnts, und arbeitets dort, ...ich wünsch euch allen nur das beste und viel erfolg,...nur bleibts dort,....dann hab ich zuhause gesunde luft bis zum sanktnimmerleinstag,...tschüüs, ..machts gut

Antworten

lokivonasgard, 14.01. 23:43

Dir ist schon klar, dass Luftverschmutzung nicht unbedingt dort verbleibt, wo sie erzeugt wird?

matschgerant, 15.01. 00:32

Übrigens brauchen Stadtbewohner üblicherweise weit weniger Brennstoff, weil sie in wesentlich kompakteren Gebäuden als Einfamilienhäusern wohnen. Die Autokilometer sind auch viel weniger, weil die Infrastruktur besser ist. Mein früherer ländlicher Heimatbezirk hatte einst übrigens eine sehr hohe Lungenkrebsrate...

jim09, 15.01. 01:03

Klingt wie frei erfunden.

matschgerant, 15.01. 07:35

Was denn? 113 pro 100.000 waren es glaube ich so bis in die 80er. Später habe ich es nicht mehr verfolgt.

lokivonasgard, 15.01. 09:43

@jim09, 15.01. 01:03

Klingt für mich nicht frei erfunden. Das mit dem Energieverbrauch zum Heizen und den kürzeren Anfahrtswegen ist Fakt. Natürlich auch, dass mehr Menschen auf engerem Raum insgesamt mehr Verschmutzung verursachen. Diese kommt allerdings wie schon erwähnt nicht immer da zum Tragen, wo sie erzeugt wurde, siehe

http://orf.at/stories/2359811/2359818/

Sie muss nicht einmal im Land erzeugt werden.

Da Lungenkrebs vorzugsweise durch Tabakkonsum entsteht, ist es auch nicht so abwegig, wenn am Land teilweise ähnlich hohe oder höhere Lungenkrebsraten zu beobachten sind, wie in einer Stadt. Hinzu kommt, ob man mit baulichen Mängeln an Häusern konfrontiert ist, ob beispielsweise in Häusern Asbest verbaut wurde oder nicht und ob dieses später ordnungsgemäß wieder aus der Bausubstanz entfernt wurde.

xcountry, 15.01. 10:00

die Rate maligner Tumore ist bei sozial Schwachen deutlich höher, hauptsächlich wegen Tabak- und Alkoholabusus. Matschgerant, du hast Recht, es wäre jedoch mit Passiv bzw. Niedrigenergiehäusern nicht notwendig. Und wenn die Mehrkosten von 10-15% nicht getragen werden können, dann soll man auch nicht bauen dürfen, bzw. eine staatliche Förderung im Sinne Zinsen freier Kredite u.Ä. bekommen. Da könnten wir viele sinnvolle Arbeitsplätze schaffen und unsere Handelsbilanz verbessern.

lokivonasgard, 15.01. 10:08

@xcountry, 15.01. 10:00
Darf man heute überhaupt noch (Neu)bauten zum Wohnen errichten, die nicht wenigstens Niedrigenergiestandard haben? Ich dachte, das wäre schon Vorschrift? Zumindest würde ich eine solche für sinnvoll erachten.

xcountry, 15.01. 12:52

darfst du meines Wissens schon, bekommst aber je nach Bundesland (typisch für unser riesiges Reich) keine Förderung.

lokivonasgard, 15.01. 18:00

@xcountry, 15.01. 12:52

Stimmt, das Weltreich "Österreich" zu regieren, ist eine echte Herausforderung. Kein Wunder, dass es da noch die "Landesfürsten" braucht.

matschgerant, 15.01. 18:40

Nein, Niedrigenergiestandard ist keine Pflicht. Es gibt gesetzliche Mindestdämmwerte, die natürlich besser als vor 30 Jahren sind. Vielleicht stecken die Massivbaulobbys dahinter, aber es geht sich immer noch mit einem guten Dämmziegel aus.

lokivonasgard, 15.01. 19:42

@matschgerant, 15.01. 18:40
ich finde es angesichts stetig steigenden Energieverbrauchs eher bedenklich, dass noch keine Verpflichtung zum Niedrigenergiehaus geschaffen wurde (zumindest bei Neubauten). Ich denke auch nicht, dass da irgendeine Lobby dahinterstehen dürfte, sondern es scheint mir ein Gebot der Stunde zu sein.

ösirepublik, 15.01. 20:59

ganz einfach ..
weil der Aufwand enorm ist, die Kosten exponentiell steigen, und der Effekt bei den Privathäusern eher gering ..
weil hunderttausende Altbestands-Bürobauten , Hallen und Glastürme geradezu die Umgebung aufheizen ..

lokivonasgard, 15.01. 21:35

Die Kosten steigen "exponentiell"?! Bezüglich welcher Größe?

Es macht sehr wohl Sinn, dass man bei Neubauten bzw. bei Renovierungen vorschreibt, welche Energieklasse erreicht werden muss. Moderne "Glastürme" arbeiten teilweise sogar als Positivenergiehaus (wie z.B. das neue Gebäude der TU am Heumarkt in Wien)

Und das eine (Neubauten) schließt das andere (Renovierungen) ja nicht aus.

xcountry, 16.01. 09:16

ösi, schreib keinen Unsinn. Nur weil es in anderen Bereichen noch schlimmer ist... Unglaublich dieser Denkansatz. Und erkundige dich über die Kosten bevor du schreibst.

ösirepublik, 16.01. 18:43

ganz einfach:
was kostet eine komplette Isolierung eines Einfamilienhauses, und wieviel spart man dann jährlich ein ? € 30.000,- ?
dann sparst du 50 jahre, bis sich das rentiert, dann ist neues Styropor nötig ...
ein Krankenhaus benötigt 14 MW Kühllast und 9 MW Heizlast ...
dein Haus gerademal 3.5 kW ...

ösirepublik, 16.01. 18:46

das entspricht 2.500 Haushalten ...

lokivonasgard, 16.01. 22:46

Ja und? Statistisch gesehen sind 2/3 aller Häuser in Österreich Einfamilienhäuser. Wenn man bei jedem dieser Häuser nur 1.5kW einsparen würde (es gibt mehr als 1.2 Mio Einfamilienhäuser in Österreich), wären das unglaubliche 15768GWh Energieeinsparung. (Leistungs-Einsparung*Anzahl der Einfamilienhäuser * 365 Tage * 24h). Moderne Windkraftanlagen schaffen im Mittel ca. 2.7MW Leistung. Allein durch die Einsparung durch die Dämmung der Einfamilienhäuser (und da reden wir noch nicht einmal auf eine Dämmung auf Niedrigenergiestandard, denn dann kannst du noch mal den Faktor 2-3 draufschlagen) könntest du also mehr als 1150 Windkrafträder weniger aufstellen... Das macht die Dimension vielleicht deutlich.

ösirepublik, 18.01. 16:23

alleine durch die Erzeugung des Dämmaterials für 3 Mio Häuser wird wieviel Energie und Schmutz in die Umwelt "verblasen" ?

die EU wollte uns - mit selben Argumenten - die Energiesparlampe einreden, weil damit ein ganzes kraftwerk eingespart werden kann .. WO ist dieses stillgelegte kraftwerk jetzt ?

alleine durch 8 Mio Handys in Ö samt Ladegeräten wird schon wieder mehr verheizt, als eingespart ...

ösirepublik, 18.01. 16:26

was auch falsch ist, wir heizen nicht 365 Tage mal 24 Std .. !
sondern nur 1.000 Std pro Jahr ... und Kochen und Warmwasser werden nicht eingespart durch Dämmung !
also bleiben von deinen 1150 Windrädern vielleichjt noch 10 übrig .... die wir jetzt noch garnicht (zuviel) haben ...

Wenn die Luftverschmutzung

übrigens, 14.01. 19:32

gesundheitsgefährdend wird, unbedingt die Luft vor dem Einatmen reinigen!
Handliche Brusttaschenclipminianalyseschadstoffmelder gibt es im einschlägigen Internethandel zuhauf ...

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